Die Onlinewerbung hilft dabei, Inhalte und Unternehmen im Internet zu finanzieren, von kleinen familiengeführten Geschäften bis hin zu großen Publishern. Während die Onlinewerbung hilft, dass das Internet für uns alle funktioniert, zieht die Branche gleichzeitig auch schwarze Schafe an, die Ads für schädliche oder irreführende Zwecke missbrauchen.

Wir arbeiten intensiv daran, unser Werbe-Ökosystem für Nutzer, Werbetreibende und Web-Publisher in Ordnung zu halten und investieren daher unentwegt erhebliche Ressourcen in die Bekämpfung unlauterer Werbepraktiken. Unser Team von Analysten arbeitet rund um die Uhr, um User zu schützen. Gleichzeitig verbessern wir fortwährend unsere ‘detection technology’, um schadhafte Werbemittel zu identifizieren und und ihre Verbreitung zu unterbinden. Dies ist ein wichtiger Bestandteil unserer Bemühungen, unser Werbe-Ökosystem rein zu halten.

Um ein Beispiel zu geben: Letzten Sommer hat unsere Analyse-Technologie eine Reihe von Konten als verdächtig gekennzeichnet. Für das menschliche Auge sahen die Anzeigen wie normale Immobilienanzeigen aus, die unseren Richtlinien entsprachen. Nach eingehender Überprüfung stellte sich heraus, dass unser System die Anzeigen zurecht als verdächtig eingestuft hat – wir fanden heraus, dass die angebotenen Ferienwohnungen ein Betrug waren und die Mietobjekte nicht existierten. Unsere Systeme lernen von Fällen wie diesem. Das hilft uns dabei, noch effektiver schädliche Werbung und ihre Urheber zu entdecken und zu entfernen.

In den vergangenen Jahren haben wir bereits Einblicke in unsere Bemühungen gegeben, betrügerische Akteure im Netz zu bekämpfen. Heute veröffentlichen wir neue Informationen darüber, wie wir im letzten Jahr unseriöse Werbepraktiken geahndet haben. Insgesamt haben wir 2014 über 524 Millionen Werbeanzeigen deaktiviert und mehr als 214.000 Advertiser gesperrt. Dies repräsentiert nur einen winzigen Bruchteil der geschalteten Werbeanzeigen in unserem Netzwerk – die große Mehrheit der Werbetreibenden hält sich an unsere Richtlinien und handelt verantwortlich. Dennoch verfolgen wir weiterhin aufmerksam Betrugsversuche, um unsere Nutzer vor schlechten Werbepraktiken zu schützen.

Hier ist ein Einblick in einige der Trends, die wir im letzten Jahr bekämpft haben: Bekämpfung von Produktfälschern: Unser Durchgreifen bei gefälschten Produkten hat nachhaltige Wirkung gezeigt. 2014 mussten wir nur noch 7.000 Werbetreibende für das Schalten von Werbung für Produktfälschungen sperren, die Hälfte wie in 2013 (14.000 gesperrte Nutzer). 2012 betrug die Zahl noch 82.000. Dieser Trend zeigt, dass es für Produktfälscher zunehmend schwieriger wird, unsere fortgeschrittenen Erfassungssysteme zu umgehen. Schutz vor schädlicher Software: Um die Sicherheit unserer Nutzer zu gewährleisten, deaktivieren wir alle Anzeigen, die auf Seiten mit ‘Malware’ verlinken – unabhängig ob es sich um Spyware, Adware oder andere vermeintlich unerwünschte Programme handelt. Letztes Jahr haben wir 250.000 Seiten mit versteckter Schadsoftware aus unserem Netzwerk entfernt. Eingreifen bei “Gewichtsverlust”-Betrugsfällen: Viele Vertreiber von Diät-Produkten werben mit zutreffenden Informationen. Einige weniger aufrichtige Werber machen dagegen unseriöse Versprechen, um Kunden zu ködern. TrustInAds.org, eine Gruppe bestehend aus Google, AOL, Yahoo und anderen Unternehmen, veröffentlichte 2014 einen Bericht, der aufzeigt, dass wir zusammen in den letzten 18 Monaten über 2,5 Millionen Anzeigen mit dubiosen Gewichtsverlustsversprechen oder unseriösen Nahrungsergänzungsmitteln entfernt oder abgelehnt haben.

Hier ist ein Blick auf unsere Arbeit zur Bekämpfung von unseriösen Werbepraktiken in 2014:

Es handelt sich hierbei um einen sich stets weiter entwickelnden Kampf. Die Urheber schlechter Werbepraktiken erfinden immer ausgeklügeltere Systeme und Scams. Deshalb entwickeln auch wir unablässig unsere Praktiken, Technologien und Methoden weiter, um schadhafte Werbung aufzudecken. Die Sicherheit unserer Nutzer ist das Fundament unseres Ökosystems, und wir werden unablässig daran weiterarbeiten, ihre Sicherheit weiter zu gewährleisten. Wenn Sie uns Feedback zu bestimmten Anzeigen oder unseren Richtlinien geben möchten, nutzen Sie einfach unser. Online-Formular.