In Zusammenarbeit mit dem Cannes Lions International Festival of Creativity und Google richtet AKQA im zehnten Jahr in Folge den Future Lions-Wettbewerb aus.


In zehn Jahren kann viel passieren

Damals gab es kein Facebook, kein Twitter und kein Instagram. Es gab keine Smartphones und keine Tablets. Das Wort "Smartwatch" war noch gar nicht erfunden. Wir haben draußen auf der Straße nach einem freien Taxi Ausschau gehalten, statt auf unser Smartphone zu tippen und einen Fahrdienst zu bestellen. Wir haben teure Hotelzimmer gebucht, statt komfortable und viel preisgünstigere Apartments über das Internet zu finden.

In zehn Jahren ist viel passiert

Als Future Lions 2005 zum ersten Mal veranstaltet wurde, hatten sich soziale Netzwerke und die digitale Umwelt noch gar nicht abgezeichnet.

Niemand von uns hätte diese Entwicklung voraussagen können. Es gab jedoch einige wenige, die sich jeden Tag diese Zukunft vorgestellt und an ihrer Verwirklichung gearbeitet haben. Die Zukunft gehört denjenigen, die sie erschaffen.

Darum geht es bei Future Lions – gestern, heute und auch in Zukunft.

Es geht um Menschen, die die Zukunft erschaffen.

Für AKQA, ein Unternehmen, das sich mit Ideen und Innovation befasst, war dies die perfekte Gelegenheit, die Initiative zu ergreifen und in die nächste Generation der Branche zu investieren. Heute in seinem zehnten Jahr ist Future Lions eines der populärsten und mit Spannung erwarteten Seminare in Cannes.

Seit der Gründung des Wettbewerbs wurden die eingereichten Ideen immer ausgefeilter und entwickelten sich von PowerPoint-Präsentationen zu aufwendigen Videos von Fallstudien, in denen Ideen vorgestellt werden, die das Potenzial haben, die Welt zu verändern. Im ersten Jahr gab es weniger als 35 Beiträge. 2014 haben mehr als 1.700 Teams aus über 40 Ländern am Wettbewerb teilgenommen.

Einige der bei Future Lions ausgezeichneten Ideen hatten großen Einfluss auf die Gewinner von Cannes Lions in den folgenden Jahren, sodass diese die gesamte Branche mitprägten.

Unzählige Stunden Arbeit und Tassen Kaffee waren nötig, um eine Idee wie Netflix Places zu entwickeln. Aber es war die Mühe wert. So sehr, dass es immer noch zu unserem Portfolio gehört als beständige Aufforderung, nach dem bestmöglichen Ergebnis und nach Innovation zu streben.

Gabriel T. Garcia & Felipe Sampaio, Art Director und Copywriter bei Fred & Farid, Future Lions-Gewinner 2011

Als der Wettbewerb zum ersten Mal ausgeschrieben wurde, war die Vorgabe einfach: Entwickeln Sie eine Idee für eine Marke Ihrer Wahl, die so vor fünf Jahren noch nicht möglich gewesen wäre. An dieser Vorgabe hat sich in zehn Jahren nichts geändert. Heute finden Innovationen jedoch schneller und in größeren Schüben statt als jemals zuvor – und fünf Jahre sind fast schon eine Ewigkeit.

In diesem Jahr verringern wir die Zeitspanne von fünf Jahren auf drei Jahre und fordern die Studenten auf, uns mit noch innovativeren und gewagteren Ideen zu begeistern. Die Welt entwickelt sich unaufhaltsam weiter und wir müssen mit der Entwicklung Schritt halten.

Als Wettbewerb, in dem wahrhaft innovatives und revolutionäres Denken ausgezeichnet wird, hat Future Lions sich einen Vorsprung vor der Branche verschafft, wenn es um die Kommunikation der Zukunft geht. Als eines der wenigen Teams, die sich zu den Gewinnern zählen durften, freuen wir uns über die Gelegenheiten, die sich damit für unsere Karriere eröffnet haben.

David Svedenström, Ludwig Hallstensson und August Östberg, Creative Fellows bei AKQA, Future Lions-Gewinner 2014

Wenn wir auf all die überwältigenden Ideen des ersten Jahrzehnts zurückblicken, können wir nur erahnen, was uns die nächsten zehn Jahre bringen werden – und wir sind gespannt. Hier ist eine Auswahl der herausragenden Ideen der vergangenen zehn Jahre:

  1. Google Gesture (2014) – David Svedenström, Ludwig Hallstensson und August Östberg
  2. Awaken by Amazon (2013) – Tatsuki Tatara, Konomi Tashiro, Tomoki Hayashida, Taichi Nihei und Kenji Shimo
  3. Bing Automatic (2012) – Christopher Sheldon, Marybeth Ledesma, Nadia Hyder und Nick Maschmeyer
  4. Netflix Places (2011) – Gabriel T. Garcia & Felipe Sampaio
  5. A Penguin’s Tale (2010) – Peter Ammentorp und Nicolai Villads
  6. IKEA (2009) – Gian Jonathan und Wai Wa
  7. Starbucks Signature (2008) – Karen Gereffi und Katy Graham
  8. 1-800 Flowers (2007) – Gabriel Cheung und Adam Schaffer

Der "Call for Entries" zum Future Lions 2015 hat begonnen. Die Anmeldefrist endet am 15. April 2015. Wenn Sie mitmachen möchten, nutzen Sie jetzt die Gelegenheit: Make Your Move. Futurelions.com.

Rei Inamoto, Chief Creative Officer, AKQA