Die Art, wie Marken und Agenturen heute im Internet werben, hat sich stark gewandelt. Wir sind mitten in einer zweiten kreativen Revolution. Einer Revolution, die vor allem technikgetrieben ist. Das Kernkreativteam von Gestaltung und Text wird heutzutage um „Code" erweitert, und die daraus resultierenden Arbeiten haben mit den Anzeigen und Spots, die wir gewohnt sind, nichts mehr gemeinsam. Code ermöglicht es, alles neu zu erfinden. Er kann alltägliche Gegenstände mit dem Internet verbinden, anhand von Daten persönlichere Geschichten erzählen und unser Leben leichter und unterhaltsamer machen. Wie wird das die Werbebranche verändern? Wir arbeiten mit innovativen Marken, Storytellern und Machern zusammen, um das herauszufinden.

In den 60er-Jahren erlebte die Werbebranche eine kreative Revolution, die alles veränderte, indem sie einfach Werbegestalter und Texter zusammenbrachte. So entstand die Idee eines Kreativteams aus Gestaltung und Text.

Heute geschieht dies erneut. Wir sind mitten in einer zweiten kreativen Revolution. Einer Revolution, die vor allem technikgetrieben ist. Der zentrale kreative Prozess wird um Code erweitert, wodurch neue Formen des Markenausdrucks und des Engagements möglich werden. Gestaltung, Text und Code sind das Kreativteam für die vernetzte Welt.

Was sich nicht verändert hat, ist der Bedarf an menschlichen Einsichten, bahnbrechenden Ideen und emotionalen Geschichten. Code erleichtert neue Erfahrungen, aber er ersetzt nicht die Fähigkeit, Geschichten zu erzählen, die die Werbebranche über die vergangenen 50 Jahre entwickelt hat. Unsere vernetzte Welt gibt Marken mehr Dimensionen und Anknüpfungspunkte. Wer aber wirklich wahrgenommen werden will, muss immer noch etwas Außergewöhnliches bieten.

Wie wird das moderne Internet die Werbebranche verändern? Um das herauszufinden wird sich Google im nächsten Jahr mit innovativen Marken, Geschichtenerzählern und Machern zusammenschließen, die diese Zukunft vorwegnehmen. Wir werden zusammen mit vorausschauenden Kreativen und kulturellen Revolutionären in und außerhalb der Werbebranche die folgenden Themenkomplexe beleuchten und laden Sie ein, die Ergebnisse auf artcopycode.com einzusehen.

Vernetzte Objekte: Let's get phygital – Die Welten rücken zusammen
Früher gab es die „echte“ Welt und die digitale Welt, und nur wenig Überschneidungen zwischen den beiden. Das ist nicht mehr so. Dank sich immer weiter entwickelnder Technologien wie NFC, RFID und Bluetooth sowie ein paar Menschen mit tollen Ideen rücken die Online- und die Offline-Welt immer näher zusammen. Physische Veranstaltungen rufen Online-Handlungen hervor und andersherum, wodurch für Marketer neue Gelegenheiten entstehen, Menschen einzuladen, über das Internet mit ihren Produkten zu interagieren.

Wenn wir die Personalisierungsmöglichkeiten und die Intelligenz des Internets auf alltägliche Gegenstände übertragen, können wir diese nützlicher und unterhaltsamer machen. Diese vernetzten und intelligenten Objekte teilen relevante Informationen mit uns, verwandeln Routinearbeiten in Spiele und machen uns gesünder. Ganz abgesehen davon, dass wir von mehr Abkürzungen erfahren, die wir cool in Unterhaltungen einbauen können.

Um die Welt der vernetzten Objekte zu erforschen, haben wir gemeinsam mit dem Künstler Zach Liebermann und YesYesNo einen intelligenten Turnschuh mit starker Persönlichkeit entwickelt, der Widerworte gibt und die Aktivitäten des Trägers mit dem Internet verbinden kann, wenn dieser dies wünscht. Mithilfe eines Bewegungssensors, eines Gyroskops, Bluetooth und einigen weiteren, bereits erhältlichen Technologien verwandelt der Talking Shoe die Bewegungen des Trägers in lustige, motivierende und pünktliche Kommentare.

Auf www.artcopycode.com können Sie mehr über das Talking-Shoe-Experiment erfahren.

Aktualisierte Leinwände: Neue Ideen in bekannte Kontexte einbinden
Innovation muss nicht immer bedeuten, etwas Neues zu erfinden. Mit frischen Denkansätzen etablierte Medien- und Werbeformate anzugehen kann eine einfache und günstige Methode sein, sich in einer vernetzten Welt abzuheben.

Manchmal braucht man nur die unerwartete Verbindung einer Idee und einer existierenden Technologie. Oder es kann darum gehen, eine bekannte Werbefläche zu nehmen und mit einem innovativen, kreativen Ansatz dafür zu sorgen, dass sie garantiert heraussticht. Egal, ob man mit Pre-Rolls Überraschungsmomente generieren, der klassischen Printanzeige eine Online-Dimension geben oder einfach Suchanzeigen mit Humor und Charme angehen möchte – es gibt reichlich Gelegenheiten im modernen Internet, in denen Coding möglich ist.

Nützliches Marketing: Tools erstellen, nicht bloß Anzeigen
Beim Marketing geht es mittlerweile weniger um Worte und mehr um Taten. Ideen für „Branded Utilities“ gibt es zwar schon seit einiger Zeit, aber seit Kurzem verstärkt sich das Interesse an diesen. Selbst nicht-technologische Marken veröffentlichen Mobile-, Web- und Hardwareprodukte. Und diese Produkte werden von Agenturen entwickelt – auch wenn man es Ihnen nicht übel nehmen könnte, wenn Sie denken, dass diese das Ergebnis von Hackathons im Silicon Valley sind und nicht von traditionellen Marketingkampagnen.

Tools, die Leuten das Leben einfacher, produktiver und unterhaltsamer machen, können das Versprechen einer Marke konkret erfahrbar machen. Egal, ob sie mithilfe von Daten Benutzern dabei helfen, mehr Sport zu treiben, eine Pizzalieferung zu verfolgen oder Autofahren zu einer sozialen Erfahrung zu machen – die beliebtesten Marken der Zukunft werden durch Marketing echten Mehrwert für ihr Publikum schaffen.

Um diese Idee mit Leben zu füllen haben wir in Kooperation mit Volkswagen Smileage entwickelt: Die erste soziale App für das Autofahren, die tägliche Fahrten garantiert unterhaltsamer macht.

Besuchen Sie vw.com/smileage, um mehr zu erfahren.

Für ein Publikum aus nur einer Person: Maßgeschneidert für Sie
Menschen können nun entscheiden, ob, wann und wie sie mit Marken interagieren. Folgerichtig verändert sich unsere Definition von guter kreativer Arbeit. Heutzutage können sich Menschen aussuchen, mit welchen Anzeigen und Spots sie interagieren, was zu frischen Ansätze anregt, um diese relevanter zu machen.

Die besten Geschichtenerzähler waren schon immer in der Lage, uns das Gefühl zu geben, als ob sie jeden Einzelnen von uns persönlich ansprächen. Kann Technologie diese Idee weiterentwickeln? Mit Echtzeitdaten und Auslösern wie der Tageszeit, dem Standort und den Interessen können wir Anzeigen bereits personalisieren und maßschneidern, so dass sie wert- und gehaltvoller werden. Anstatt Botschaften zu formulieren, die sich an ein breites Publikum, an Verbrauchersegmente und Rollen wenden, können wir jetzt einfach so mit den Menschen sprechen, wie diese angesprochen werden wollen. Wie wunderbar altmodisch.

Geschichten in Zusammenarbeit erzählen: Das Publikum ist Bestandteil der Show.
Es ist eine alte Weisheit, dass Ideen von überallher und von jedem kommen können, und das Internet hat dies eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Wenn man ihnen die Möglichkeit dazu gab, haben die Menschen uns immer wieder mit ihrer Kreativität überrascht. Bei traditionellen Medien haben wir ein passives Publikum, passive Zuschauer. Sie lehnen sich zurück und sehen sich eine Geschichte an, die sich jemand anders ausgedacht hat. Im Internet aber können wir das Interesse, die Geschichte mit uns zusammen zu gestalten, anzapfen, indem wir Plattformen schaffen, die Ideen mit Leben füllen, die alleine niemals hätten umgesetzt werden können. Es wird für Marken immer wichtiger werden, diese Art von Teilnahme zu ermöglichen.

Indem sie einen Teil von sich selbst einbringen, um etwas Gehaltvolles zu erstellen, schaffen die Verbraucher stärkere Verbindungen mit den Marken. Es ist also durchaus sinnvoll, dass wir das Publikum einbinden und ermutigen und ihm die Werkzeuge geben, um gemeinsam mit uns etwas zu erschaffen. Anders ausgedrückt: Wir bauen den Sandkasten – und das Publikum setzt einzigartige Sandburgen hinein.

Was sich nicht verändert hat, ist der Bedarf an menschlichen Einsichten, bahnbrechenden Ideen und emotionalen Geschichten. Aus unserer Warte ist es offensichtlich, dass es sogar nie wichtiger war, fesselnde Geschichten zu erzählen. Unsere vernetzte Welt gibt Marken mehr Dimensionen und Anknüpfungspunkte. Wer aber wirklich wahrgenommen werden will, muss immer noch etwas Außergewöhnliches bieten.

Datengeschichten Das emotionale Leben von Zahlen
Jeden Tag generieren wir 2,5 Trillionen (also 2.500.000.000.000.000.000) Bytes an Daten. Um das auch richtig einordnen zu können: 90 % der weltweiten Daten wurden in den letzten zwei Jahren generiert. Das ist eine verrückte Vorstellung, aber auch eine aufregende.

Wir fangen an, dieses Wissen für Dinge wie schöne Datenvisualisierungen und gezielte Botschaften zu verwenden, aber wir befinden uns immer noch an der Oberfläche des Möglichen. In den richtigen Händen können Daten eingesetzt werden, um emotionale Geschichten zu erzählen, die wachsen und sich mit der Zeit verändern. Und weil datengetriebene Umsetzungen auf kalten, harten Fakten beruhen, kann man ihnen nur schwer etwas entgegensetzen. Was auch eine Art Vorteil ist.

Es ist ein aufregender Zeitpunkt, um Werbung und Marketing zu betreiben – und wir sind sehr gespannt, was als Nächstes geschehen wird.