Das 2010 von Google geschaffene Format TrueView ‒ ein überspringbares Werbeformat, das vor YouTube-Videos geschaltet wird ‒ feiert heute seinen 5. Geburtstag. Deshalb hat Google nun untersucht, welche Elemente und welche Machart von Werbevideos bei den Nutzern zu einer erhöhten View-Through-Rate (VTR) führen und welche nicht.

Es sind die ersten Sekunden, die darüber entscheiden, ob sich ein Nutzer eine Video-Anzeige anschaut oder nicht. Bei TrueView-Videoanzeigen bestimmen die Nutzer selbst, welche Werbung sie sehen möchten und zu welchem Zeitpunkt. Für Sie als Werbetreibende bedeutet das: Es fallen nur dann Kosten an, wenn sich ein Nutzer Ihre Anzeige auch tatsächlich anschaut. Da schon heute 85 Prozent aller Video-Anzeigen auf YouTube sogenannte TrueView-Anzeigen sind, sollten Sie allerdings unbedingt die Erfolgsfaktoren kennen, die den Nutzer dazu bewegen, eine Anzeige weiterzusehen.

Aus diesem Grund hat Google in der neuen Studie “First 5 Seconds” mehr als 6.300 Video-Anzeigen aus 16 Ländern anhand von 170 unterschiedlichen inhaltlichen wie auch gestalterischen Merkmalen analysiert. Dazu gehörte beispielsweise das Vorkommen von Tieren, Prominenten oder auch Zeichentrick-Animationen. Laut Studie ist Humor global die stärkste Motivation für Nutzer, um sich eine Video-Anzeige anzuschauen. Auch niedliche Inhalte funktionieren überdurchschnittlich gut. Vorsichtig sollte man bei Musik sein, da sie auch schnell als Lärmfaktor empfunden werden kann. Zwar setzen mehr als 80 Prozent aller Online-Videos auf Musik, trotzdem führt vor allem schnelle Musik oft zu erhöhten Abbruchraten. Auffällig für die Nutzer in Deutschland ist: Büro- und Alltagsszenen sind hierzulande sehr erfolgreich. Voraussetzung ist jedoch, dass sie witzig inszeniert sind und positiv assoziiert werden.Testimonials hingegen wirken sich negativ auf die View-Through-Rate in Deutschland aus.

“Mit TrueView lassen wir dem User die Wahl, ob er den Spot gern zu Ende schauen will oder nicht. Das ist nicht nur im Sinne des Nutzers, sondern auch gut für Werbetreibende. Mit TrueView lassen sich gezielt genau diejenigen Nutzer ansprechen, die sich auch wirklich für eine Werbebotschaft interessieren”, zieht Philipp Justus, Vice President Deutschland, Österreich, Schweiz und Osteuropa von Google, nach fünf Jahren eine positive Bilanz.

Und dass das TrueView-Konzept auch bei Nutzern populär ist, belegte bereits eine Studie von IPSOS. Laut YouTube Global Audience Study kennen schon 84 Prozent der YouTube-Nutzer die Überspringfunktion von YouTube und 67 Prozent schätzen diese Möglichkeit explizit. Zudem interagiert fast jeder zweite Zuschauer (46 Prozent) mit den Video-Anzeigen, indem er sie anklickt, sich weiterführende Informationen ansieht, die dazugehörige Website aufruft und einkauft.

Auch Matthias Lange, Leiter Online-Marketing und Partnermanagement bei der Deutschen Bahn, gratuliert mit einem Lob: „Wir haben bereits mehrere TrueView-Kampagnen durchgeführt und sind überzeugt von den Vorteilen für uns als Werbetreibenden. Gezieltes Targeting, reduzierte Streuverluste und insbesondere der Mechanismus, Nutzern unsere Werbung nicht aufzuzwingen, haben uns von dem Format überzeugt."

Robert Ader, Leiter Marketing Kommunikation bei der Porsche AG, ergänzt: “Social Media ist für Porsche gerade in der Ansprache jüngerer Zielgruppen ein wichtiger Kanal. Bereits seit 2008 sind wir als einer der ersten Automobilhersteller mit einem eigenen Channel auf YouTube aktiv. Das TrueView-Format bietet uns hier hervorragende Möglichkeiten, die organische Reichweite unserer Video-Contents zielgruppengenau zu ergänzen und noch mehr Awareness für unsere Inhalte zu generieren. Daher gehört es mittlerweile zum festen Repertoire unserer Online-Mediaplanung.“

Sie sind jetzt auch neugierig geworden und möchten noch mehr über YouTube TrueView erfahren? Dann werfen Sie doch einmal einen Blick auf das Informationspapier!