Auch wenn die Bildschirme von Smartphones und Tablets immer größer werden, fehlt uns manchmal trotzdem das nötige Fingerspitzengefühl.

Schnell wird aus einer Wischbewegung ein Klick – oder ein Link oder eine Anzeige unbeabsichtigt angetippt. Kürzlich durchgeführte Drittanbieterstudien haben ergeben, dass bis zu 50 % der Klicks auf mobile Anzeigen versehentlich erfolgen. Für Werbetreibende kann dies eine künstliche Steigerung der Klickraten und somit höhere Kosten bedeuten.

Neben unserem Bestreben, die Formate von Displayanzeigen noch ansprechender zu gestalten, bemühen wir uns auch um eine Verbesserung der Klickqualität. 2012 haben wir bestätigte Klicks auf Banneranzeigen eingeführt. Hierbei werden die Nutzer gefragt, ob sie bewusst auf eine bestimmte Anzeige geklickt haben. Im letzten Jahr haben wir diesen Ansatz weiterentwickelt und größtenteils automatisiert, um dadurch den Aufwand für die Nutzer zu verringern. Jetzt werden Anzeigenklicks in einigen Fällen, die häufig zu versehentlichen Klicks führen, automatisch blockiert, um die Nutzererfahrung weiter zu verbessern. Wir haben die folgenden drei Aktualisierungen vorgenommen:

  1. Blockierung von Klicks nahe dem Bildrand: Unserer Erfahrung nach passiert es bei mobilen Bildanzeigen häufig, dass Nutzer auf den Bildrand klicken, wenn sie auf daneben liegende Inhalte klicken oder zu diesen scrollen möchten. Jetzt müssen sie eher in die Mitte des Bilds klicken, um zur Website oder App eines Werbetreibenden zu gelangen. 
  2. Blockierung von Klicks auf das App-Symbol: Da das App-Symbol bei App-Installations-Anzeigen sehr nahe an der Schließen-Schaltfläche der Anzeige liegt, können Nutzer jetzt nicht mehr darauf klicken. Stattdessen müssen Nutzer jetzt eine Call-to-Action-Schaltfläche auswählen, um zum App-Shop zu gelangen und die App installieren zu können.
  3. Verzögerung der Anklickbarkeit: Anzeigen werden erst anklickbar, wenn sie eine bestimmte Zeit lang auf dem Bildschirm eingeblendet waren. So haben Nutzer genug Zeit, sich den Anzeigeninhalt anzusehen, und klicken nicht versehentlich auf eine unerwartete Anzeige.

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Links: Der äußere Rand eine mobilen Bildanzeige ist nicht anklickbar. Rechts: Das App-Symbol einer In-App-Interstitial-Anzeige ist nicht anklickbar.

Vorteile für Nutzer wie Werbetreibende

Durch unsere kürzlich eingeführten Maßnahmen zur Optimierung der Klickqualität bieten wir Nutzern eine bessere Erfahrung, da sie auf der gewünschten Website oder in der gewünschten App bleiben und nicht unbeabsichtigt auf eine andere Seite gelangen. Zudem profitieren Werbetreibende von geringeren Kosten durch versehentliche Klicks und einer Steigerung ihrer Conversion-Raten. Da diese Aktualisierungen zu mehr qualifizierten Klicks führen, konnten unsere Werbetreibenden bisher bei Displayanzeigen einen Anstieg der Conversion-Raten von rund 15 % verzeichnen.

Werbetreibende können die Leistung ihrer Anzeigen langfristig sogar noch weiter steigern, indem sie den Betrag, den sie durch die seltener auftretenden versehentlichen Klicks einsparen, in ihre Displaykampagnen investieren. Weitere Informationen zu Displaykampagnen und Anzeigenformaten finden Sie in der AdWords-Hilfe. Wenn Sie die Klickqualität steigern möchten, sollten Sie sich unbedingt auch unsere Best Practices und neuesten Richtlinien für die Anzeigenplatzierung in Apps und auf Websites ansehen.

Pasha Nahass, Product Manager, Mobile Display Ads