Je reibungsloser Sie das mobile Shoppingerlebnis gestalten, desto eher werden Kunden ihre Smartphones nicht nur zur Recherche, sondern auch zum eigentlichen Kauf nutzen. Jenny Gove, Google UX Research Lead, und Iram Mirza, Google UX Design Lead, haben 25 Grundregeln der Gestaltung von Apps oder Websites für den Einzelhandel zusammengestellt – von der Anzeige von Produktinformationen bis hin zu den Details visueller Elemente.

Wenn sie etwas wissen, tun oder kaufen bzw. an einen bestimmten Ort gelangen möchten, greifen Nutzer immer häufiger zu ihren Smartphones – und erwarten von Unternehmen, ihre Bedürfnisse zu befriedigen. Ihre mobilen Shoppingerlebnisse müssen daher unmittelbar, relevant und reibungslos sein.

30 % aller Onlinekäufe werden heute über Mobilgeräte getätigt. Noch nie stand daher für Einzelhändler so viel auf dem Spiel wie jetzt. Kunden nutzen heutzutage alle Kanäle. Um ihre Bedürfnisse und Erwartungen zu befriedigen, müssen Einzelhändler die mobilen Nutzererfahrungen transformieren.

30 % aller Onlinekäufe werden heute über Mobilgeräte getätigt. Noch nie stand daher für Einzelhändler so viel auf dem Spiel wie jetzt.

Sowohl Unternehmen als auch Entwickler von Apps und Websites müssen verstehen, was heute das optimale mobile Shoppingerlebnis ausmacht. Deshalb haben wir gemeinsam mit AnswerLab in einer auf den Einzelhandel ausgerichteten Anwenderstudie die Erfahrungen von 100 Testpersonen mit 50 verschiedenen Apps und mobilen Websites aus dem Einzelhandel untersucht. Das Ergebnis: 25 Grundregeln, mit denen Sie Ihren Kunden ein besseres mobiles Shoppingerlebnis bieten können.

Nutzer in den Mittelpunkt des mobilen Shoppingerlebnisses stellen

Wir haben die Nutzererfahrungen für Apps und mobile Websites im Einzelhandel untersucht und dabei eine Vielzahl von Aktivitäten analysiert: Produktsuche, Navigation, Wahrnehmung einer Produktseite sowie den eigentlichen Kaufvorgang an der Kasse.

Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen ganz eindeutig: Gestaltung und Struktur von Apps und mobilen Websites im Einzelhandel müssen auf die Bedürfnisse der Kunden ausgerichtet sein und sie über das gesamte Shoppingerlebnis hinweg unterstützen. Wie aus den Untersuchungsergebnissen hervorgeht, birgt der Prozess an zahlreichen Punkten ein hohes Frustrationspotenzial für die Nutzer. Manchmal liegt es daran, dass sich die Nutzer schon anmelden sollen, noch bevor sie von der Website oder App irgendeine Gegenleistung bekommen haben. Oft werden auch unzureichende Bilder und Informationen zu den einzelnen Artikeln bereitgestellt. Lange Formulare an der Kasse oder zu wenige Zahlungsoptionen spielen ebenfalls eine Rolle.

Die Studie illustriert zudem die Bedeutung einer guten grundsätzlichen Nutzererfahrung. Je weiter das Web sich entwickelt, desto mehr fällt dies ins Gewicht. Es gibt jedoch auch gute Nachrichten: Unternehmen entwickeln immer neue Wege, ihren Kunden ein reibungsloses Shoppingerlebnis zu bieten. Sie verbessern zum Beispiel die Benutzeroberfläche, um das Ausfüllen von Formularen zu vereinfachen; bieten Standortdienste an oder ermöglichen Kunden, externe Zahlungsdienstleister zu nutzen oder ihre Kreditkarten zu scannen.

Mit Innovationen im mobilen E-Commerce können Unternehmen Kunden begeistern und ihr Shoppingerlebnis angenehm gestalten. Es ist heute wichtiger denn je, dass diese neuen Ansätze auf den Grundregeln der Gestaltung optimaler Nutzererfahrungen aufbauen. Aus den Studienergebnissen haben wir 25 zentrale Grundregeln abgeleitet, die sich in vier Kategorien einteilen lassen: "Stöbern und Suche", "Produktinformationen und Rezensionen", "Kauf- und Bezahlvorgang" und "Reibungsloses Shoppingerlebnis".

Beginnen wir mit dem ersten Kapitel: "Stöbern und Suche"

Quellen
  • 1. Daten von Google Analytics, USA, September 2014 im Vergleich zu September 2015