Programmatic Buying geht heute weit über offene Anzeigenbörsen und Echtzeitgebote hinaus. Neue programmatische Kaufmethoden erfüllen inzwischen die Anforderungen von Unternehmen. Das verfügbare Inventar für Display-, Mobil- und Videowerbung ist heute weitaus vielfältiger. Und angesichts der rasant steigenden Wachstumsraten bei der Mobil- und Videowerbung dürfte Programmatic Buying schon bald den Großteil der Inventarnachfrage auf allen Geräten abdecken.

Wie schaffen es Unternehmen, im richtigen Moment auf allen Geräten und in allen Kanälen präsent zu sein? Mithilfe von programmatischen Käufen können Unternehmen ihre Zielgruppen jederzeit und ortsunabhängig erreichen. Die jeweils optimale Impression für eine Markenkampagne kann auf einem Smartphone, Tablet oder Desktop im Displaynetzwerk, im mobilen Web und als In-App- oder Videowerbung geschaltet werden. Dank dieser Reichweite über alle Geräte, Kanäle und Formate hinweg werden Entscheidungen in Echtzeit möglich. So kann zum Beispiel für einen Nutzer eine mobile Videoanzeige und für einen anderen eine Displayanzeige auf einem Tablet geschaltet werden – je nachdem, womit die besten Ergebnisse erzielt werden.

Darüber hinaus macht Programmatic Buying ein neues Premiuminventar verfügbar, mit dem Unternehmen ihre Zielgruppen in markensicheren Umgebungen erreichen können. Und aufgrund der Verfügbarkeit von neuerem Inventar wie etwa linearem Fernsehen für Programmatic Buying können Unternehmen ihre Kampagnen durch Formate mit hoher Wirkung optimieren. Schon bald werden Unternehmen Programmatic Buying nutzen können, um solches Premiuminventar im gleichen Maße wie alle anderen Medienkanälen zu berücksichtigen, und über noch größere Flexibilität verfügen, um zum richtigen Zeitpunkt den richtigen Nutzer im richtigen Kontext zu erreichen.

Unternehmen sollten Such-, Display-, mobile und Videoanzeigen nicht separat behandeln, denn die Nutzer tun dies auch nicht. So erreichen Unternehmen Zielgruppen und erzielen die größtmögliche Wirkung:

1. Von digitalen Käufen auf Programmatic Buying umstellen

Beginnen Sie, indem Sie Programmatic Buying möglichst für alle digitalen Bereiche in Betracht ziehen. Je nach gewünschter Kombination aus Kontrolle und Umfang können Unternehmen die optimale Kaufoption wählen – ob offene Auktionen oder programmatische direkte Käufe.

2. Display-, Mobil- und Videokampagnen vereinheitlichen

Dank Programmatic Advertising können sich Unternehmen auf die Zielgruppe konzentrieren – Formate und Kanäle treten in den Hintergrund. Mit programmatischen Methoden erhalten Sie effizienten Zugang zu äußerst wirkungsvollem mobilem Inventar und Videoinventar, das in immer größerem Umfang zur Verfügung steht.

3. Unterschiedliche Anzeigenformate bereithalten

Bereiten Sie die Schaltung dynamischer Anzeigen in allen Anzeigengrößen vor. Erstellen Sie diese Anzeigen mit HTML5, sodass sie auf allen Geräten funktionieren, und produzieren Sie Videoanzeigen für das programmatische Placement. Suchen Sie nach Möglichkeiten, hochwertige Anzeigenblöcke mit programmatischen Direct Deals zu kombinieren. So sichern Sie sich die größtmögliche Reichweite über mehrere Touchpoints hinweg.

Der Vorteil dieser Maßnahmen besteht darin, dass Unternehmen nicht mehr vorab entscheiden müssen, wo eine Werbebotschaft die beste Resonanz erzielt. Stattdessen können sie mit ihren Anzeigen jeden Nutzer der Zielgruppe zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort und über den richtigen Kanal ansprechen. Falls dies morgens auf einem Smartphone über YouTube sein sollte, kann mithilfe programmatischer Käufe eine mobile Videoanzeige geschaltet werden. Bevorzugt ein Nutzer hingegen eine Nachrichtenwebsite auf einem Tablet zur Hauptfernsehzeit, kann eine HTML5-Anzeige geschaltet werden. Wenn die Nutzer beginnen, neue internetfähige Geräte zu verwenden und Inhalte auf neue Art zu konsumieren, werden die programmatischen Technologien entsprechend angepasst. Fazit: Programmatic Buying versetzt Sie in die Lage, Reichweite und Relevanz zu maximieren und die beste Erfahrung für Sie und Ihre Zielgruppe zu erzielen.