"Think with Innovators" ist eine Interviewreihe, bei der wir Ihnen Erfahrungen und Einsichten von führenden Köpfen im Bereich der digitalen Medien präsentieren. In unserem neuesten Interview spricht Hannah Mirza, Global Head Media Partnerships bei MediaCom, über die Herausforderung, ein innovatives Team aufzubauen, und über die Bedeutung der Anwendbarkeit von Ideen.

Vor ihrer Tätigkeit im digitalen Marketing hat Hannah Mirza eine Kochausbildung sowie ein Studium der Rechtswissenschaft und der Betriebswirtschaft absolviert. "Jura und Betriebswirtschaft waren gut für meinen Intellekt, und das Kochen hat meine Kreativität gefördert", erinnert sie sich. "Die Werbebranche war ideal für mich, denn dort ist beides gefragt. Deshalb bin ich wohl auch in dieser Branche geblieben und habe das Marketing zu meinem Beruf gemacht." Ihre Fertigkeiten und Erfahrungen kommen ihr bei ihren vielfältigen Aufgaben bei MediaCom zugute. Sie regelt die globalen Beziehungen zu Google, Facebook und Twitter, betreut Start-ups und kümmert sich um potenzielle neue Kanäle.

Die erfahrene Führungskraft Hannah Mirza sieht den Teamaufbau als wichtigen Teil ihrer Tätigkeit und als einen Bereich, in dem sie die Innovationskultur wirkungsvoll fördern kann. "Ich entwickle gerne Dinge, und meine größte Stärke ist der Aufbau von Teams", erklärt sie. Um ein erfolgreiches Team zusammenzustellen, muss man ihrer Meinung nach zuerst das jeweilige Problem oder die vorhandene Chance erkennen und dann die passenden Mitarbeiter rekrutieren. "Normalerweise analysiere ich den Trend, überlege mir, wie wir darauf reagieren, und baue ein entsprechendes Team auf."

Erfolgreiche Teams sind für Hannah Mirza ein wesentlicher Innovationsfaktor, denn ohne sie ist es schwer möglich, dass sich neue Ideen verbreiten und etablieren. "Aus vielen guten Ideen wird nichts, weil es an der praktischen Umsetzung fehlt", bemerkt sie. Ohne die richtigen Prozesse und das richtige Management, bleiben neue Denkansätze leicht auf der Strecke. Ebenso wie viele andere innovative Köpfe betont auch Mirza, dass Geistesblitze allein nicht genügen. Entscheidend ist, dass man sie umsetzen kann.

Gerade weil etwas völlig neu und noch nicht erprobt ist, bleibt der Erfolg unter Umständen aus. Aber vielleicht besteht die Innovation auch aus den Schlussfolgerungen, die wir aus dem Misserfolg ziehen.

Hannah Mirza, Global Head Media Partnerships bei MediaCom

Hannah Mirza war schon immer lernbegierig, und Ihrer Meinung nach ist Wissensdurst oft die Triebfeder für Innovation und Kreativität. "Mein leidenschaftliches Interesse gilt der Bildung. Ich lerne und lese ständig und versuche, dieses Wissen in den Beruf einzubringen", erklärt sie. Diese Offenheit für neue Informationen kann entscheidend sein, wenn bisher unerprobte Ideen nicht den gewünschten Erfolg haben. Denn Wissen und Erfahrung sind schließlich auch innovative Kräfte.

Für Hannah Mirza ist Innovation das zentrale Element, durch das ihr Beruf über die Jahre hinweg seine Attraktivität behalten hat. "Die digitalen Medien spielen eine positive Rolle auf meinem Berufsweg. Denn die Technologie ändert sich unaufhörlich. Dadurch bleibt die Arbeit interessant."