Sie kennen diese Momente sicher auch: Wenn Sie ein neues Auto kaufen, ein besonderes Party-Make-up finden oder einfach nur ein leckeres Käsekuchenrezept ausprobieren möchten, dann führt Sie Ihr Weg schnell hierhin: zu YouTube. So geht es nicht nur Ihnen, sondern auch 68,8 Prozent der deutschen Onliner, die YouTube überall ‒ auf Desktop und/oder auf Mobilgeräten ‒ nutzen1. Für Werbetreibende entwickelt sich die Video-Plattform damit mehr und mehr zu einem der wichtigsten Kanäle zur Zielgruppe, wollen sie das Bedürfnis ihrer Kunden nach Information, Unterhaltung und Inspiration im richtigen Moment stillen.

Aktuelle Zahlen aus dem GfK Crossmedia Link zeigen, wie deutsche Internetnutzer heute YouTube nutzen und welche Schlüsse Werbetreibende daraus für die Relevanz der Online-Videoplattform als Marketing- und Kommunikationskanal ziehen können.

YouTube erreicht mittlerweile fast die Hälfte (45 Prozent) der Onliner in Deutschland über den Desktop-Computer. Das heißt: 24,2 Millionen Internetnutzer über 14 Jahren klicken sich durch YouTube, wenn sie vor ihrem PC oder Laptop sitzen. Zudem schaut sich mehr als ein Drittel (36,5 Prozent) der Internetnutzer YouTube-Videos auf dem Smartphone an und immerhin 17,7 Prozent nehmen ihr Tablet zur Hand, wenn sie auf YouTube nach Rat suchen oder sich unterhalten lassen wollen. Damit werden allein 12,8 Millionen Nutzer ausschließlich über Mobilgeräte angesprochen. Generell gilt: Die große Mehrheit der deutschen Onliner ‒ 37 Millionen oder 68,8 Prozent - wird über YouTube erreicht und schaut Videos auf mindestens einem der genannten Geräte2.

Diese Tatsache zeigt nicht nur, dass YouTube Marken das Potenzial bietet, mit Hilfe von relevantem, auf die jeweilige Zielgruppe zugeschnittenem Video-Content, diese auch wirklich zu erreichen. Sie zeigt vor allem, dass die Videoplattform Marken ermöglicht, dies genau im richtigen Moment ‒ ganz gleich, welches Gerät die potenziellen oder bereits bestehenden Kunden gerade nutzen ‒ zu tun. Dabei spielt YouTube speziell dann eine große Rolle für Marken, wenn sie die Zielgruppe der 14- bis 19-jährigen Internetnutzer in Deutschland ansprechen möchten. Im Februar 2016 beispielsweise erreicht YouTube geräteübergreifend neun von zehn Internetnutzern (91,1 Prozent) in dieser Altersklasse3.

Werbetreibende, die den Fokus auf jüngere Zielgruppen legen, sollten diesen Umstand daher keinesfalls ignorieren. Denn egal, ob sie bei ihren Kampagnen auf YouTube Stars wie LeFloid oder JoyceIlg setzen, die als Vorbilder und Ratgeber für Teenager dienen, ob sie das YouTube-Werbeformat TrueView nutzen oder einen, auf ihre Zielgruppe abgestimmten, eigenen Brand-Channel kreieren ‒ die Möglichkeiten, ihre Zielgruppe via Online-Video für sich zu gewinnen, sind vielfältig.

Viele weitere Tipps und Anregungen finden Sie auch in unserer Sammlung “YouTube: eine Spielwiese für Werbetreibende”.

Quellen
  • 1 GfK Crossmedia Visualizer, Februar 2016
  • 2 GfK Crossmedia Visualizer, Februar 2016
  • 3 GfK Crossmedia Visualizer, Februar 2016