Heutzutage verwenden Nutzer nicht nur Mobilgeräte, sondern wechseln im Laufe des Tages übergangslos zwischen unterschiedlichen Geräten – je nachdem, wo sie gerade sind oder was sie gerade tun möchten. 61 % der Internetnutzer und 80 % der Millenials recherchieren auf einem Gerät bzw. auf verschiedenen Geräten, bevor sie schließlich den Kauf auf einem anderen Gerät abschließen.[1] Vor drei Jahren haben wir geräteübergreifende Conversions eingeführt, damit Werbetreibende den Kaufprozess eines Nutzers mehrerer Geräte durchgängig analysieren können. Bei solchen Conversions klickt der Nutzer auf einem Gerät oder in einem Browser auf eine Anzeige und schließt die Conversion auf einem anderen Gerät oder in einem anderen Browser ab. Seit letztem Jahr lassen sich Daten zu geräteübergreifenden Conversions noch besser auswerten, da sie in der Spalte "Conversions" sowie bei der automatischen Gebotseinstellung und in Attributionsmodellen berücksichtigt werden können.

Bald werden geräteübergreifende Conversions automatisch in der Spalte "Conversions" enthalten sein, damit Sie einen möglichst vollständigen Überblick über die Leistung erhalten und den tatsächlichen Wert von mobilen Zugriffen besser einschätzen können. Ab dem 6. September 2016 werden die Konten umgestellt. Ab dann ist auch die Einstellung nicht mehr verfügbar, mit der geräteübergreifende Conversions bisher manuell in der Spalte "Conversions" erfasst werden konnten. In neuen AdWords-Konten sind geräteübergreifende Conversions ab dem 16. August 2016 standardmäßig in der Spalte "Conversions" enthalten.

Weltweit haben Werbetreibende durch geräteübergreifende Analysen durchschnittlich bis zu 16 Prozent mehr Conversions erfasst und somit einen präziseren und umfassenderen Überblick über die Leistung erhalten. Wir haben hier einige Erfolgsgeschichten von Werbetreibenden für Sie zusammengestellt, die ihren Umsatz durch die Berücksichtigung geräteübergreifenden Conversions steigern konnten:

Lighting New York, ein Anbieter von Beleuchtung für Privatwohnungen und Geschäftsräume, hat geräteübergreifende Conversions als wichtigen Messwert für Kampagnen und für die automatische Gebotseinstellung eingeführt. Aaron Covaleski, Director of Search Marketing, berichtet: "Mithilfe von geräteübergreifenden Conversions können wir den tatsächlichen Wert mobiler Zugriffe besser einschätzen und offensiver werben. Durch unsere Maßnahmen hatten wir letztes Jahr am Black Friday und am Cyber Monday (der Freitag vor und der Montag nach Thanksgiving und Beginn des Weihnachtsgeschäfts in den USA) mehr Besucher als jemals zuvor. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 50 %. Außerdem ist unsere Marke bekannter geworden. Die Zahl der markenbezogenen Suchanfragen auf Mobilgeräten und Desktop-Computern hat sich verdoppelt."

HomeClick, ein Onlineanbieter von Heimwerkerartikeln, erfasste 7 % mehr Conversions, nachdem geräteübergreifende Conversions einbezogen wurden. Deshalb verstärkte das Unternehmen seine Präsenz auf Mobilgeräten und nahm Klicks auf Mobilgeräten in Attributionsmodelle auf. So konnte die Leistung anhand der gewonnenen Erkenntnissen zum Kaufprozess optimiert werden. Außerdem wurden geräteübergreifende Conversions bei der automatischen Gebotseinstellung berücksichtigt. Durch diese Änderungen konnte der Umsatz um 60 bis 70 % gesteigert werden. Matthew Hardgrove, Director of Marketing, erklärt: "Anhand der geräteübergreifenden Conversions haben wir erkannt, wie wichtig mobile Zugriffe für die Leistung unserer Website sind. Wir konnten zusätzliche Werbechancen identifizieren und gegenüber unseren Mitbewerbern Marktanteile in einem Segment gewinnen, das wir zuvor unterschätzt hatten."

Die Zielgruppe des Zirkusunternehmens Ringling Bros. and Barnum & Bailey Circus schließt Conversions in der Regel auf Desktop-Computern ab. Allerdings gibt es davor viele andere Touchpoints wie Plakate, Radio, Fernsehen und vor allem Mobilgeräte. "Ohne geräteübergreifende Analysen können wir den Kaufprozess nicht vollständig erfassen", erklärt Sam Gomez, VP of Digital Marketing bei Feld Entertainment, der Muttergesellschaft von Ringling Bros. Das Unternehmen nutzte das geräteübergreifende Conversion-Tracking in AdWords, um zu belegen, dass Mobilgeräte ein wichtiger Faktor im Conversion-Prozess sind, und somit die Verdopplung der Investitionen für mobile Werbung zu rechtfertigen. Diese Vorgehensweise zahlte sich aus: Die Zahl der geräteübergreifenden Conversions erhöhte sich um 262 %, es wurden 30 % mehr Tickets verkauft und der ROAS (Return on Advertising Spend) betrug 1.132 %.

U.S. Polo Assn., ein Einzelhändler für Kleidung und Accessoires, möchte mit geräteübergreifenden Analysen den tatsächlichen Wert mobiler Zugriffe erfassen. Seit das Unternehmen mit der Agentur Elite SEM zusammenarbeitet, ist die Zahl der mobilen Conversions im Vergleich zum Vorjahr um das Zweifache gestiegen. Die mobilen Zugriffe konnten um 128 % gesteigert werden. Matt Debnar, VP Ecommerce bei U.S. Polo Assn., sagt dazu: "Durch die Analyse von geräteübergreifenden Conversions ist uns die Bedeutung von Mobilgeräten erst richtig bewusst geworden. Es stellte sich heraus, dass 9 % mehr Conversions auf mobile Zugriffe zurückzuführen sind, als wir zunächst dachten. Der ROAS wurde um 12 % verbessert." U.S. Polo Assn. überarbeitet nun seine Marketingstrategie und investiert vermehrt in mobile Werbung. "Unsere Kunden kaufen mit immer größerer Selbstverständlichkeit auf ihren Mobilgeräten ein. Deshalb werden diese Zahlen weiter steigen. Mit geräteübergreifenden Conversions erhalten wir ein Gesamtbild der Leistung im Suchnetzwerk. Somit können wir sicher sein, dass sich unsere Investitionen im mobilen Sektor lohnen."

In der AdWords-Hilfe finden Sie Best Practices zur Optimierung für geräteübergreifende Conversions.

[1] Google / Ipsos Connect, März 2016, GPS Omnibus, n = 2.013 Teilnehmer einer Onlinebefragung, die älter als 18 Jahre waren