Ende 2016 relaunchte der Online-Shop limango seine App und integrierte das kostenlose Analyse-Tool Firebase Analytics, um das Verhalten der App-Nutzer besser verstehen zu können. Innerhalb von zwei Monaten konnten die monatlich aktiven Nutzer um 12 % gesteigert werden. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg der durch die App generierte Umsatz von Januar bis März um 238 % an.

Die besten Marken für die ganze Familie – zu reduzierten Preisen

Anders als bei klassischen Online-Shops gibt es bei limango kein ständiges Sortiment, sondern täglich wechselnde Angebote. Bernhard Linsenmeier, Product Owner bei limango, sieht darin einen klaren Vorteil: „Unsere Kunden sehen jeden Tag ein anderes Angebot. Das animiert dazu, öfter vorbei zu schauen.“ Im Gegensatz zu anderen namhaften Onlinehändlern, muss der Kunde sich – egal, ob bei der App oder auf der Webseite – registrieren, um bei limango Marken zu reduzierten Preisen einkaufen zu können. „Wir tun das, was eine gute App tun sollte – wir bieten dem Nutzer jeden Tag etwas Neues“, erzählt Linsenmeier. Für Mütter, die sich gerne inspirieren lassen, ist diese App genau das richtige Umfeld. Kunden haben die Möglichkeit, sich kommende Marken anzuschauen und sich über ein Feature an attraktive Angebote erinnern zu lassen. Wer sich dafür interessiert, kauft in der Regel auch.

Gegründet wurde der Online-Shop limango bereits 2007. Mit seinem Angebot richtet sich das Unternehmen vor allem an Mütter und junge Familien. Mittlerweile ist limango in Deutschland, Österreich, den Niederlanden, Polen und Frankreich aktiv und hat sich zu einer der führenden Shopping Communities in Europa entwickelt. Seit 2009 gehört limango zur Otto-Gruppe und beschäftigt über 320 Mitarbeiter. Bernhard Linsenmeier erkennt klare Trends in seinem Geschäftsfeld: „Apps sind auf dem Vormarsch. Auch klassische Einzelhändler schlagen vermehrt diese Richtung ein.“ limango entwickelt 2014 eine erste Version der App und vollzieht 2016 einen gelungenen Relaunch, der auch die Integration von Firebase Analytics beinhaltet.

Firebase Analytics macht Kundenverhalten Schritt für Schritt sicht- und messbar

Firebase wurde als mobile Plattform konzipiert und bietet unterschiedliche Feature aus den Bereichen Entwicklung, Wachstum und Verdienst. Mit dem „Mix-and-Match-Ansatz“ können diese Features individuellen Bedürfnissen entsprechend eingesetzt werden. Bei limango ist die Einführung von Firebase Analytics problemlos und unkompliziert abgelaufen. Im Gegensatz zu Google Analytics ist Firebase Analytics speziell auf Apps ausgelegt und hilft zu verstehen, wie Nutzer eine App verwenden. Durch die obligatorische Registrierung bei limango, die bereits vor Einführung der App notwendig war, kennt das Unternehmen seine Kunden ohnehin sehr gut. Firebase Analytics ermöglicht es Bernhard Linsenmeier zusätzlich eine ganze Reihe von Ereignissen und Nutzereigenschaften automatisch zu überblicken: wie oft die App geöffnet wird, wie oft In-App-Einkäufe getätigt werden oder wie viele Nutzer während eines bestimmten Zeitraums aktiv sind. Dadurch wird es einfacher, zeitnah einzelne Schritte zu optimieren und nutzerfreundlicher zu gestalten. In Zukunft soll dieses Tracking verstärkt auf Ereignissen innerhalb der App basieren und Trends noch besser abbilden.

Der bisherige Einsatz von Firebase hat limango zu einem raschen Erfolg bei der Steigerung der monatlich aktiven Nutzer (MAU) verholfen. Zwischen Januar und März 2017 ist die Quote der aktiven Nutzer um 12 % gestiegen. Als aktiv gilt ein Nutzer dann, wenn er die App einmal im Monat für länger als 10 Sekunden nutzt. Im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres ist der Umsatz von Januar bis März 2017 um starke 238 % gewachsen. Auch bei den In-App Einkäufen gibt es ein Plus zu verzeichnen: Die Kauffrequenz pro Nutzer ist im Vergleich zum selben Vorjahreszeitraum um durchschnittlich 2 % angestiegen.

In Zukunft möchte Bernhard Linsenmeier sich mit weiteren Features rund um Firebase beschäftigten: „Die Zusammenarbeit mit Google läuft hervorragend und die große Kompetenz begeistert mich immer wieder.“ Außerdem arbeitet limango derzeit an einer Verbesserung der User Experience und plant ein neues Design für die App. Gerade im Hinblick darauf, dass Kaufabschlüsse über Desktop im Vergleich zu mobilen Endgeräten anteilig rückläufig sind, ist das ein wichtiger Schritt.