Die Business-Planung 2019 startet: Hier sind unsere sechs Marketing-Must-haves

Juni 2018

Digitale Werbung überzeugt Kunden nur dann, wenn sie ihnen einen echten Mehrwert bietet, zeitsparend ist und ihnen das Einkaufen so einfach wie möglich macht. Das können mobile Anzeigen sein, die Kunden den Weg zum stationären Geschäft zeigen oder ihm die Verfügbarkeit der einzelnen Produkte im Geschäft anzeigen. Unternehmen müssen sich daher fragen, wie sie ihre Kunden gezielt erreichen können und für die Herausforderungen der Digitalisierung optimal gewappnet sind. Dafür sollten Werbetreibende folgende Bereiche im Blick behalten: Mobile Web Experience, Data-Driven- und Omnichannel-Marketing, Automation, Digital Transformation und Creative Excellence ‒ sie waren nicht nur Gegenstand des diesjährigen “Think with Google”-Events 2018, sondern werden auch die großen Themen des zukünftigen Jahres bleiben.

1. AMP, Lighthouse Tool und Co. ‒ mit Internet-Tools den Verkaufsturbo zünden

Schnelle Ladezeiten und eine mobil-optimierte Webseite: Das sind für Unternehmen schon längst Must-haves. So weisen mobile Webseiten, die weniger als fünf Sekunden zum Laden brauchen, eine um 53 Prozent geringere Absprungrate auf. Eine Verzögerung von einer Sekunde heißt auch einen Rückgang von Konversionsraten um sieben Prozent. Das bedeutet: Eine geringere Geschwindigkeit kann sich negativ auf den Umsatz auswirken. Um Werbetreibende besser für die Herausforderungen zu rüsten, gibt es beispielsweise den Chrome UX Report, der Unternehmen einen wichtigen Überblick über seinen Status Quo gibt sowie das Lighthouse Tool und Accelerated Mobile Pages (AMP), mit denen Webseiten einfach und schnell für das mobile Web optimiert werden können.

2. Seien Sie dort, wo der Kunde ist: Die Bedeutung von Omni-Channel-Marketing

Online- und Offline-Welten wachsen immer mehr zusammen. Zwar finden 90 Prozent der Verkäufe im Handel nach wie vor in einer Filiale statt. Doch auch der “Offline”-Kunde ist zunehmend digital unterwegs ‒ und das gilt nicht nur für den Handel. Während im Bereich “Haushaltsgeräte” beispielsweise 37 Prozent der Kunden online recherchiert haben, um dann im Geschäft zu kaufen, ist der Anteil sogenannter ROPO-Kunden (Research Online, Purchase Offline) in den Bereichen Banking mit 61 Prozent und Telekommunikation mit 53 Prozent noch immer wesentlich höher. Ein Unternehmen, das die Bedeutung von Omni-Channel-Marketingstrategien längst erkannt hat, ist Conrad Electronics. In seiner Strategie berücksichtigt das Unternehmen die wichtigsten Touchpoints seiner Kunden und setzt auch auf lokalbasierte Werbeformate wie beispielsweise Standorterweitungen auf allen Plattformen, mit den Nutzern über Filialen informiert werden können oder Google Store Visits, mit denen der Einfluss von Google-Anzeigen auf die Filialbesuche gemessen werden kann.

3. Kundendaten legal und smart nutzen ‒ den Verkauf steigern!

Ein möglichst vollständiges Bild der Customer Journey zu erhalten, ist für jede Business-Planung eines Unternehmens wichtig. Dabei liefern wichtige Erkenntnisse. Der Schlüssel dazu heißt Attribution. Werbetreibende können beispielsweise Google Attribution nutzen, das sowohl kanal- als auch geräteübergreifend funktioniert. Ob Werbeanzeige, Newsletter-Beitrag oder Produkt-Vergleichsseite: Unternehmen können sehen, über welche Touchpoints sie ihre Kunden erreichen. Dadurch können sie wichtige Erkenntnisse darüber erlangen, welche Keywords, Anzeigengruppen und Kampagnen für ihre Geschäftsziele besonders wichtig sind.

4. Mit Automatisierung den Kunden effizienter erreichen

Automatisierung ist auch im Marketing nicht mehr wegzudenken. Denn es erlaubt Werbetreibenden, ihre Zeit vermehrt für strategische Themen aufzuwenden und so effizient Wachstum voranzutreiben. Vorteile gibt es vor allem im Bereich Online Advertising. Smart Bidding ist eine automatische Gebotsstrategie, die auf die Google-eigene Technologie des maschinellen Lernens setzt. Smart Bidding ermittelt das beste Angebot, indem es Millionen von Signalen berücksichtigt. Unternehmen können Smart Bidding noch intelligenter nutzen, indem sie Zielgruppendaten berücksichtigen und beispielsweise mit Google Audiences kaufbereite Zielgruppen erreichen. Das sind Kunden, die sich bereits für ihr Produkt informiert haben und den Kauf ernsthaft in Erwägung ziehen. Auch beim Ausspielen der Anzeigenmotive können Werbetreibende ihre Zielgruppen nun noch gezielter ansprechen, indem sie 3–5 Anzeigen pro Anzeigengruppe und optimierte Anzeigenrotation einstellen.

5. Transformation und Wachstum ‒ machen Sie Ihr Unternehmen fit für die Zukunft

Die digitale Transformation hat die Business-Welt auf den Kopf gestellt. Ein Beispiel gefällig? Während die Hilton-Hotelkette 24 Jahre brauchte, um außerhalb ihres Heimatmarkts Fuß zu fassen, gelang das AirBnB innerhalb eines Jahres ‒ ein Unternehmen, das übrigens mittlerweile der größte Anbieter von Unterkünften ist und das ohne Eigentum zu besitzen. Das heißt für Unternehmen: Sie müssen mit der Digitalisierung und dem sich stetig verändernden Nutzerverhalten Schritt halten, um weiterhin erfolgreich zu sein. Hierbei können Google-Tools in den verschiedenen Phasen des Business-Aufbaus helfen: Mit den Tools Google Analytics, Consumer Barometer und Market Finder können Unternehmen herausfinden, in welchem Bereich Potential schlummert. Auch bei operativen Herausforderungen wie Übersetzungen, Zahlungen, Kundensupport und Logistik kann Google unterstützen. Und zuletzt helfen Google-Produkte dabei, das Wachstum des internationalen Geschäfts zu messen und zu skalieren.

Wachstum ist nur ein Erfolgsfaktor für die Zukunft, ein weiterer Ansatzpunkt ist die kulturelle Transformation. Unternehmen, die in Zeiten der Digitalisierung erfolgreich sein möchten, müssen auch die entsprechende Unternehmenskultur für einen schnellen und nachhaltigen Wandel schaffen. Auf g.co/rework finden Sie interessante Informationen zu den Bereichen, die wir für eine kontinuierliche Transformation als wichtig erachten, wie beispielsweise Teambildung, Einstellungsprozess und Innovation am Arbeitsplatz.

6. Creative Excellence dank Daten

Wie schaffe ich es als Marke, dass sich potentielle Kunden dafür entscheiden, meine (Video-)Werbung anzuschauen? Um Nutzer zu überzeugen, ist neben der richtigen Auswahl des Werbeformats insbesondere die Kreation entscheidend ‒ 80 Prozent des Return on Investment (ROI) hängt davon ab. Daten können uns dabei helfen, herauszufinden, was wirkt. So kann Framing, Pacing und die richtige Erzählstruktur zu einem deutlichen Anstieg der Performance führen, insbesondere im mobilen Bereich. Sind es intensive Schnitte, Close-ups, Kontraste oder organisches Branding? Mittels Daten zur Werbewirkung und Kampagne, quantitativen verhaltensbasierten Daten und qualitativen beschreibenden Insights können Unternehmen herausfinden, wie gut und warum ihre Videoanzeige wirkt. Tipps finden Sie beispielsweise in unserem YouTube Playbook for Creative Advertising. Dazu sollten Unternehmen intensiv experimentieren, um herauszufinden, was zu den effektivsten Videoanzeigen führt.

Unser Fazit: Noch nie war die Erwartungshaltung der Kunden so hoch. Werbetreibende müssen mit dieser Entwicklung Schritt halten, um weiterhin erfolgreich zu bleiben. Diese sechs Themen bieten Ihnen einen guten Ausgangspunkt für Ihre Business-Planung 2019.