Die Evolution des Marketings

Die meisten Menschen stimmen mir sicherlich zu, dass die Welt immer komplizierter wird.* Die Wirtschaftslage ist unsicher und der aktuelle Zustand wird von vielen nicht mehr hingenommen. Einige Studien** belegen, dass man durch Neugier leichter mit der Komplexität und Unsicherheit der heutigen Zeit umgehen kann. Und unsere Untersuchungen zeigen, dass 80 % der Nutzer die Welt um sie herum verstehen möchten.*** Was wiederum bedeutet, dass Unternehmen von einer besonders aufmerksamen Zielgruppe profitieren.

Doch nicht nur die Komplexität hat zugenommen: Auch die Technologie hat sich weiterentwickelt. Google und Ipsos haben in den letzten fünf Jahren weltweit über 600.000 Befragungen zur Nutzung von Technologien durchgeführt und dabei herausgefunden, dass heute hauptsächlich mit dem Smartphone im Internet gesurft wird.1

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In den vergangenen vier Jahren hat sich der Smartphonebesitz verdoppelt. In den nordischen Ländern ist die Zahl besonders hoch: 73 % der Finnen, 80 % der Dänen, 83 % der Schweden und 85 % der Norweger verwenden Smartphones.2 Nutzer greifen dadurch viel häufiger auf das Internet zu – 60 % von ihnen surfen heute mehrmals am Tag im Web.3

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73 % der Nutzer geben an, dass sie heute häufiger als früher mit dem Mobilgerät nach etwas suchen.4 Sie verwenden die Onlinesuche am liebsten, um Antworten auf eine Frage zu erhalten. Um herauszufinden, wie man etwas tut. Um sich über bestimmte Orte, Produkte oder Dienstleistungen zu informieren. Oder schlicht, um etwas Neues zu entdecken.5 Die Suche erfüllt für sie zwei entscheidende Erwartungen: Sie ist sehr schnell und liefert genaue Informationen.6

Unternehmen, die eine Zielgruppe mit Werbung erreichen möchten, sollten deren Erwartungen erfüllen. Und diese Erwartungen sind im Zeitalter der Mobilgeräte höher denn je. Da immer mehr Geräte internetfähig und mit modernster Technologie ausgestattet sind, sollten Unternehmen sich eher darauf konzentrieren, dem Nutzer zu helfen, statt ihn mit Werbebotschaften zu bombardieren. Und diese Strategie wird sich für sie auszahlen, wenn Technologie immer mehr zum persönlichen Assistenten avanciert.

Google kann Nutzer mit vielen verschiedenen Tools unterstützen, die auf maschinellem Lernen basieren – darunter die Spracherkennung, dank der heute 20 % der Suchanfragen in der Google App mündlich durchgeführt werden, oder die Möglichkeit, Fotos nach verschiedensten Stichwörtern zu durchsuchen, ohne diese kategorisieren zu müssen. Ein weiteres Beispiel ist die Google Übersetzer App, mit deren Hilfe heute über 500 Millionen Nutzer weltweit in 103 Sprachen miteinander kommunizieren. Google verarbeitet täglich mehr als eine Milliarde Übersetzungen.7

Unternehmen, die heutzutage erfolgreich werben möchten, sollten sich folgende drei Regeln zu Herzen nehmen: Sei präsent, sei clever und sei schnell.

Sei präsent

Für Unternehmen sind alle nutzerspezifischen Signale von Bedeutung – es reicht nicht aus, nur auf demografische Merkmale zu setzen. Vielmehr sollten sie wissen, wer ihre Kunden sind, wo diese sich befinden, was sie zuvor getan haben und vor allem was sie vorhaben. Das Unternehmen Komplett konnte beispielsweise mithilfe der Produktsuite von DoubleClick mehr darüber herausfinden, wer seine relevanten Nutzer sind.

Sei clever

Die herkömmliche Methode zur Optimierung digitaler Kampagnen ist heute zu langsam. Es dauert zu lange, erst einen Bericht zu erstellen, die Ergebnisse zu analysieren und dann Änderungen vorzunehmen – Unternehmen können so nicht schnell genug auf die Bedürfnisse von Kunden reagieren. iZettle verfolgte mit Responsive-Anzeigen einen datengetriebenen Ansatz und erzielte dadurch 278 % mehr Klicks und 280 % mehr Conversions als mit Standardanzeigen.

Sei schnell

Viele mobile Websites erfüllen die wachsenden Erwartungen der Nutzer nicht. Google führte gemeinsam mit CX Partners Untersuchungen zur Nutzererfahrung sowie Geschwindigkeitstests für die 318 mobilen Websites mit den meisten Zugriffen im Bereich Reisen, Einzelhandel und Finanzen aus dem EMEA-Raum durch. Die Ergebnisse: Ganze 30 % der Finanzwebsites boten nur Seiten für Desktop-Computer an, Reisewebsites wiesen dagegen die beste Nutzererfahrung auf. Bei den untersuchten Websites ergaben sich große Unterschiede. Die durchschnittliche Geschwindigkeit lag in allen Branchen über dem als gut erachteten Wert von zwei Sekunden, wobei Websites von Einzelhändlern mit im Schnitt 3,8 Sekunden das beste Ergebnis erzielten. Nur 14 der 318 Websites wiesen eine Seitenladezeit von weniger als zwei Sekunden auf. Unternehmen sollten sich in Nutzer hineinversetzen und ihre eigenen Websites auf Mobilgeräten testen, um herauszufinden, ob sie selbst zufrieden wären. Auf Test My Site finden Sie ganz einfach heraus, wie schnell Ihre Website ist und welche Optimierungen Sie vornehmen sollten. Anschließend können Sie mit einer auf Nutzererfahrung spezialisierten Agentur an der Optimierung Ihrer Website feilen.

Unternehmen, die Optimierungen für Mobilgeräte vornehmen, wappnen sich zugleich auch für die nächsten Herausforderungen: Denn die Zahl der internetfähigen Geräte und die Bedeutung der Spracheingabe im Web werden weiter zunehmen.

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