Studie über neue Mobilitätsangebote: Wir werden immer flexibler

Wie kommt Carsharing bei den Kunden an? Wie häufig fahren die Deutschen mit dem Auto? Und wie offen sind sie für neue Sharing-Angebote wie E-Scooter und Co.? Antworten darauf liefert die aktuelle Google-Studie "New Mobility Services".

Wer in der Mobilitätsbranche arbeitet, interessiert sich natürlich für das Nutzungsverhalten potenzieller Kunden.

Bislang hat Google ausschließlich das Suchinteresse der Konsumenten analysiert. Da immer wieder nach Trends zu den Themen New Mobility und Mobility Sharing gefragt wurde, hat Google im Januar 2019 eine Umfrage bei Kantar TNS in Auftrag gegeben. 

Die Studie "New Mobility Services" soll helfen zu verstehen, wie und auf welche Art Menschen in Großstädten und deren Umgebung mobil sind. Im Mittelpunkt der Umfrage stehen die klassischen Verkehrsmittel wie eigenes Auto, Fahrrad, öffentlicher Nahverkehr sowie neue Optionen wie Carsharing, Fahrradverleih oder Shuttledienste. 

Auto beliebt wie eh und je, Sharing-Angebote immer mehr im Kommen

Das Ergebnis: "Trotz neuem Umweltbewusstsein ist die Autonutzung in Deutschland immer noch sehr hoch", sagt Patrick Haller, Industry Manager bei Google. Doch auch die Nutzung alternativer und neuer Verkehrsmittel nehme zu. "Die Vielzahl der Angebote steigt stetig", so Haller. Sein Kollege, Industry Manager Stefan Volk, stimmt zu: "Es gibt heute nicht nur die Wahl zwischen Auto, Taxi oder Bahn, der Kunde hat zusätzlich die Wahl zwischen Leihrädern, Carsharing, E-Bikes oder Miet-Scootern. Die Deutschen werden beim Thema Mobility immer flexibler, in Zukunft wird das weiter zunehmen."

Die neuen Anbieter sollten klar ihre Vorteile kommunizieren, um die breite Masse wirklich zum Umstieg vom Auto auf andere Mobility-Optionen zu bewegen. Die User wünschen sich vor allem eine einfache Anmeldung und Nutzung sowie ständige Verfügbarkeit.

Infografik Mobility

Die Zielgruppe dieser Forschung waren Menschen über 18 Jahre, die in Großstädten (über 100.000 Einwohner) leben. Bei den Fragen zur Mobilität wurde der Zeitraum der letzten zwölf Monate vor Feldstart betrachtet.

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