Coronavirus: Was Google tut, um zu helfen

Natalie Zmuda / März 2020

Die vergangenen Tage und Wochen waren eine große Herausforderung – für unsere Branche, unsere Kunden und unsere Mitarbeiter.

Wie Google-CEO Sundar Pichai am Mittwoch in einem Blogpost mitteilte, hat der Coronavirus (COVID-19) verschiedenste Auswirkungen auf unsere Communitys. Viele Europäer sowie Nord‑ und Südamerikaner merken erst jetzt, womit es die Menschen in Asien seit Wochen zu tun haben, so Pichai.

Wir agieren in einem zunehmend dynamischen Markt. Überall auf der Welt sind Menschen auf der Suche nach hilfreichen Ratschlägen und zuverlässigen Informationen. So steigen etwa die Suchanfragen nach "Reisetipps" oder "Flugstatus" merklich an. Wir sehen auch, dass Menschen derzeit eher versuchen, ihre unmittelbaren Bedürfnisse zu befriedigen.

Sie möchten sicherlich wissen, wie wir unsere Nutzer und Plattformen in diesem sich rasch wandelnden Umfeld schützen. "Unser Trust and Safety-Team arbeitet weltweit rund um die Uhr daran, unsere Nutzer vor Phishing, Verschwörungstheorien, Malware und Fehlinformationen zu schützen, und wir halten bezüglich neuen Bedrohungen ständig die Augen offen", schreibt Sundar Pichai. "Bei YouTube arbeiten wir daran, alle Inhalte zu entfernen, die falsche Ratschläge geben, wie eine Ansteckung verhindert oder die Erkrankung geheilt werden kann. Auf Google Ads blockieren wir Anzeigen, die versuchen, aus dem Coronavirus Kapital zu schlagen. In den letzten sechs Wochen haben wir Zehntausende von Anzeigen dieser Art blockiert. Wir unterstützen auch die WHO und Regierungsorganisationen, indem wir sie kostenlos Anzeigen schalten lassen, mit denen sie wichtige Mitteilungen an die Bevölkerung verbreiten können."

Für sichere Onlinekonferenzen: Hangouts Meet für Kunden vorerst gratis verfügbar

Bis zum 1. Juli 2020 gewähren wir allen Kunden der G Suite weltweit kostenlosen Zugang zu den erweiterten Funktionen der Videokonferenz von Hangouts Meet. Wir arbeiten auch daran, die verstärkte Nachfrage nach öffentlichen Livestreams auf YouTube zu unterstützen. Pichai merkt an, dass es ein steigendes Interesse dafür in den Regionen gibt, die von COVID-19 betroffen sind. Dort möchten die Menschen sich zumindest virtuell mit ihren Communitys austauschen.

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"Dies ist eine besondere Situation, in der viele Menschen auf uns zählen", schreibt der Google-CEO. "Deswegen ist es uns besonders wichtig, ruhig und verantwortungsvoll zu handeln."

Das gilt nicht nur für Google, sondern für die gesamte Branche. In den kommenden Tagen und Wochen werden wir Inhalte und Informationen auf Think with Google zur Verfügung stellen. So hoffen wir, Sie, Ihr Unternehmen und Ihre Teams während dieser Zeit angemessen zu unterstützen.

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Natalie Zmuda

Global Executive Editor, Think with Google