Dakine: Mit einem schnellen mobilen Webshop zu höheren Umsätzen

Der Onlineshop Dakine hat gemeinsam mit Google und der Agentur Finch die Ladegeschwindigkeit ihrer mobilen Webseiten optimiert. Die Ladezeit der Startseite konnte um 55 % verkürzt werden, die der Kategorieseiten um 48 % und die der Produktseiten sogar um 65 %. Als Folge dessen ist die Bounce Rate gesunken und der Umsatz über den mobilen Webshop um bis zu 45 % gestiegen.

DIE ZIELE
Verkürzung der Ladezeit
Checkout Abbrüche minimieren
Verbesserung der Conversion Rate
DER ANSATZ
Basierend auf Google PageSpeed Insights-Analysen wurden bestimmte technische Optimierungshebel umgesetzt, die vor allem folgende Punkte umfassten:
Browser Caching
Bilderoptimierung
Priorisierung der Inhalte im visuell sichtbaren Teil der Seite
DIE ERGEBNISSE
Verkürzung der Ladezeiten:
55 % kürzere Ladezeit auf der mobilen Startseite (18,1s auf 8,0s)
48 % kürzere Ladezeit der Kategorieseiten (7,3s auf 3,8s)
65 % kürzere Ladezeit der Produktseiten (7,7s auf 2,7s)

"Dakine", ausgesprochen: [:dakein:], bedeutet im Hawaiianischen so viel wie "Ding" und in einer erweiterten Bedeutung etwa "das Beste". Artikel für Sportarten wie Surfen, Kiten, Wellenreiten, Biken, Skaten, Skifahren und Snowboarden werden im Dakine Shop vertrieben. Neben dieser sportlichen Ausrichtung ist die Marke Dakine für ihre große Bandbreite an Rucksäcken, Schulranzen und Handtaschen sowie Streetwear bekannt. Geschäftsführer Jason Fischer, selbst aktiver Windsurfer, Wellenreiter und Skifahrer, erkannte das Potenzial der US-Marke Dakine schon Mitte der 1990er Jahre für den deutschen Markt und gründete 1999 den ersten Monobrand Onlineshop. Der deutsche Dakine Shop ist heute der größte offizielle Onlineshop der Marke weltweit.


"Die Seite muss schnell sein, aber das Dakine-Shopping-Gefühl darf nicht zu Lasten der Geschwindigkeit verloren gehen."

- Jason Fischer, Geschäftsführer Dakine Shop GmbH


Problem erkannt: Die Ladezeiten der mobilen Seiten sind zu lang – und nun?

Die Befriedigung der Kundenbedürfnisse steht bei Dakine an erster Stelle. "Wir haben in den letzten Jahren einen starken Trend hin zu Zugriffen übers Smartphonebemerkt", erzählt Geschäftsführer Jason Fischer. Mobile Suchanfragen nehmen stark zu und auch bei der mobilen Conversion Rate ist seit Januar 2017 eine deutliche Steigerung messbar. Doch gerade die mobile Startseite des Onlineshops baute sich sehr langsam auf. Bei einem von der Agentur Finch organisierte Google-Audit zum Thema „Mobile Speed“ wurde der Onlineshop auf den Prüfstand gestellt. "Die Problematik war uns bewusst, nicht aber die Dramatik", sagt Fischer. Timo Bernsmann von der Agentur Finch fasst die Ausgangssituation des Onlineshops so zusammen: "Wir haben uns die Ladezeiten der mobilen Startseite, der Kategorieseiten und der Produktseiten angesehen und konnten überall Optimierungsbedarf feststellen."

Shows three images of Dakine Shop

Optimierung der Funktionalität und des Designs

Bei Dakine legt man großen Wert auf ein rundum positives Shopping-Erlebnis für die Kunden. Dafür wird mit großen Bildern, mitunter auch mit stimmungsvollen Slideshows, gearbeitet. "Leider trug die Größe der Bilder oftmals dazu bei, dass die mobilen Seiten nicht schnell genug geladen wurden", führt Timo Bernsmann aus. "Bei der Bildverkleinerung haben wir einen wichtigen Optimierungshebel angesetzt und konnten gute Effekte erzielen." Ein weiterer Punkt war die Priorisierung der Inhalte im Above-the-Fold-Bereich, also dem auf den ersten Blick sichtbaren Teil der Seite. Auch das Browser-Caching trägt zur schnelleren Ladegeschwindigkeit der Seiten bei. Der Browser speichert dabei statische oder nur selten veränderte Ressourcen wie Grafiken und CSS-Dateien für einen bestimmten Zeitraum im lokalen Speicher zwischen. Kommt ein Nutzer erneut auf die Seite, reduziert sich die Anzahl der notwendigen Serveranfragen drastisch und die Seite lädt wesentlich schneller. Zusätzlich wurden auch verschiedene Widgets und Java-Scripte entfernt sowie Plugins, die die Ladezeit verlängerten, identifiziert und in Folge deaktiviert.  

Ergebnisse: Über die Hälfte der Ladezeit wird eingespart

Sowohl bei der mobilen Startseite, als auch den Produkt- und Kategorieseiten konnte dank dieser Optimierungsmaßnahmen über die Hälfte der Ladezeit eingespart werden: Die Ladezeit der mobilen Startseite verkürzte sich um 55 % auf 8,0 Sekunden, die der Kategorieseiten um 48 % auf 3,8 Sekunden. Die Produktseiten werden nun in 2,7 Sekunden geladen, 65 % schneller als vor den Optimierungsmaßnahmen.

Im Jahresvergleich zwischen 2016 und 20171 konnten bei Dakine im mobilen Bereich folgende Steigerungen gemessen werden: Der Traffic stieg um 31 %, der mobile Umsatz um 45 % und der Umsatz übers Tablet immerhin um 4 %. Die mobile Conversion Rate steigerte sich um 4,29 %, die Conversion Rate übers Tablet sogar um 7,32 %. "Wir können nicht sagen, dass diese Steigerungen ausschließlich auf die schnelleren Ladezeiten zurückgeführt werden können. Aber durch die Optimierungen waren wir auf jeden Fall besser auf dieses Mehr an Traffic eingestellt", resümiert Jason Fischer.

Auf die Handlungsoptionen von Google möchte Jason Fischer auch in Zukunft nicht verzichten: "Google zeigt uns, was sich da draußen tut und wie wir bestmöglich darauf reagieren können." Am mobilen Auftritt wird weiter gefeilt. Wie auch TestMySite zeigt, sind die Optimierungen trotz guter Zwischenergebnisse noch nicht abgeschlossen.  

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