Die LIHH fördert die Digitalisierung der Logistikbranche

Die Digitalisierung eröffnet der Logistikbranche immense Innovationsmöglichkeiten, stellt sie damit aber auch vor große Herausforderungen. 3D-Drucker, Roboter und Cloud Computing (Online IT-Leistungen ) sind bereits Realität, altbewährte Logistikströme werden sich in naher Zukunft komplett verändern. Der Wettbewerbsdruck ist hoch, denn der Markt wird aufgemischt von Start-Ups, deren disruptive Geschäftsmodelle bestehende ablösen werden. Um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben, sollten Unternehmen jetzt ihre Systeme modernisieren und Neukunden akquirieren. Dies gelingt, indem sie auf ihrer Firmen-Homepage ein attraktives Angebot bieten und einen reibungslosen, kundenfreundlichen Prozess gewährleisten. Besonders im B2B-Bereich ist es wichtig, im Internet präsent zu sein. Mit Online-Marketing wird die Sichtbarkeit des Unternehmens im Netz immens erhöht.

Seit 2010 stieg die Zahl der im Paketmarkt beförderten Sendungen um mehr als ein Viertel auf knapp 2,2 Milliarden Stück. Die Digitalisierung bietet wirtschaftlich also enormes Potenzial. Diese Chance sollten Unternehmen ergreifen. Das rät auch die Logistik Initiative Hamburg (LIHH).

Mit ihren mehr als 500 Mitgliedsunternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistung sowie Forschung und Entwicklung ist sie das größte europäische Standort-Netzwerk ihrer Branche. Hauptaufgabe der Initiative: Die Förderung von Innovationen und neuen Technologien.

Dass die Zukunft nicht wartet, weiß Karl-Heinz Piotrowski, Projektleiter Digital Hub Logistics bei der LIHH. "Durch die Digitalisierung sind Güterströme zu Informationsströmen geworden", sagt Piotrowski. "Logistiker sind heute ITler."


Durch die Digitalisierung sind Güterströme zu Informationsströmen geworden.

- Karl-Heinz Piotrowski, Projektleiter Digital Hub Logistics, LIHH


Internet of Things, Radio Frequency Identification (RFID; kontaktlose Identifikationstechnik ), Smart Devices (Internetfähige, "smarte" Geräte) und Cloud Computing bieten der Logistikbranche ganz neue Wege und Möglichkeiten: Partner können unabhängig vom Standort gemeinsam auf Daten zugreifen. In Zukunft wird das Paket selbst Träger verschiedener Informationen sein. Es weiß, wohin es geliefert werden soll, und kann diese Information minutengenau ändern.

Trotz dieser rasanten Entwicklung sind viele kleine bis mittlere Unternehmen (KMUs) digital noch nicht gut aufgestellt – oft wegen fehlender strategischer Einsicht und mangelnden Kapazitäten. Häufig fehlt es auch an technischem Wissen. Doch die daraus resultierende Passivität bedroht das heutige Geschäftsmodell und damit die Marktexistenz tradierter Unternehmen. Wenn sich zwei Partnerunternehmen nicht auf demselben technologischen Niveau befinden, wie soll dann ein reibungsloser Warenfluss zustande kommen? Um auch in Zukunft erfolgreich im Supply-Chain-Management zu sein, ist es unerlässlich, das Unternehmen zu digitalisieren.

Piotrowski vom LIHH rät: "Wichtig ist, dass die Digitalisierung nicht als Aufgabe der IT-Abteilung gesehen, sondern vor allem von der Unternehmensführung ernst genommen wird. Sofortiges Handeln ist gefragt." Sein Tipp: Try & Error, anstelle langfristiger Planung. Für einige KMUs bedeutet ist das schon die Umstellung der Rechnung von Fax auf PDF. "Das ist nicht lächerlich, sondern ein wichtiger erster Schritt", sagt Piotrowski.

Diese sechs Tipps gibt der LIHH Unternehmen, damit sie auch in Zukunft mithalten können:

  1. Jetzt anfangen, nicht zögern.
  2. Die Digitalisierung zur Chefsache machen.
  3. Die Innovationsbereitschaft im Unternehmen erhöhen, neues Denken zulassen und fördern, Start-Ins ausgründen oder Start-ups reinholen
  4. Sich beraten lassen, wie die digitale Transformation individuell für das jeweilige Unternehmen umgesetzt werden kann. Das ist Aufgabe des Managements.
  5. Silodenken aufgeben, stattdessen kooperieren und in Vernetzung investieren.
  6. Kundenstamm vergrößern.

Um Neukunden zu generieren, sollten Unternehmen auf gutes Online-Marketing setzen.

"Das, was man kann, sollte man richtig kommunizieren", sagt Piotrowski. Das sei wichtig, denn so könnten Kunden-Leads generiert und in neue Geschäftskontakte umgewandelt werden. Neben Standards wie einer SEO-optimierten Homepage gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, Leistungen und Services zu kommunizieren. Ein ansprechender Auftritt auf diversen Social-Media-Kanälen ein hierbei ein Muss. Dort können Unternehmen Inhalte, Services und Leistungen in die Kanäle spielen, und so mit Kunden in Kontakt treten.

Besonders im Bereich B2B ist es wichtig, im Internet präsent zu sein. Online-Werbung, etwa über Google AdWords Express, kann die Besuche auf der Webseite verhundertfachen, die Bekanntheit des eigenen Unternehmens erhöhen und die Aufmerksamkeit der Kunden auf die Dienstleistung lenken. Google bietet spezielle Tools an, um eine relevante Zielgruppe zu erreichen. Die Erstellung einer AdWords Express Anzeige kann in nur wenigen Schritten erfolgen. Unter g.co/videokurs sehen Sie, wie Sie in nur 15 Minuten zu Ihrer ersten Anzeige kommen.

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