Google war von Anfang an einer unserer wichtigsten Treiber

Das Bremer Start-up "Reishunger" wagte sich mit einem Produkt auf den Markt, das es bereits überall gab. Dennoch zieht der Online-Shop Hunderttausende Kunden an – dank Qualität und durch geschicktes Onlinemarketing.

"In Deutschland ist Reis viel zu oft eher ein Sattmacher", sagt Sohrab Mohammad. Gemeinsam mit Torben Buttjer gründete er das Start-up Reishunger und verschickt zum Beispiel Sushi-Reis in alle Welt.

Wenn man Sohrab Mohammad fragt, wie er darauf kam, sein Business auf ein vermeintliches Allerweltsprodukt zu gründen, erzählt er vom Heimatland seiner Eltern. Im Iran, sagt der 35-Jährige, lädt ein Gastgeber seine Gäste eher wieder aus, als dass er ihnen Reis vorsetzt, der nicht perfekt gekocht ist. Das Getreide steht dort in der Mitte des Tisches, angerichtet wie ein festlicher Kuchen. In Deutschland fehlte ihm diese Kultur: "Hier ist Reis viel zu oft eher ein Sattmacher." Das wollte der Bremer ändern, als er 2010 mit seinem Studienfreund Torben Buttjer Reishunger gründete – ein Start-up, das Reis als hochwertiges, natürliches Lebensmittel in großer Farb- und Sortenvielfalt zelebriert.

Die ersten Supermärkte, mit denen die beiden Wirtschaftsingenieure sprachen, reagierten skeptisch auf die Idee – schließlich hatten alle bereits Reis in den Regalen. "Da war für uns klar, dass wir Reishunger alleine groß machen müssen", erinnert sich Sohrab Mohammad. Der Umsatz von Reishunger lag 2017 bei fünf Millionen Euro – rund 85 Prozent davon macht die Firma online.

Auf reishunger.de findet sich inzwischen jene Vielfalt, die Sohrab Mohammad früher in Deutschland vermisst hat: verschiedene Sorten Basmati-, Sushi-, Jasmin- und Risotto-Reis, viele davon in Bioqualität. Angebaut in Italien, Indien, Iran und anderen Regionen in aller Welt, mal weiß, mal schwarz, mal lila. Dazu reis-ähnliche Lebensmittel wie Quinoa, Reischips oder Reisnudeln, Gewürze sowie Zubehör wie Reiskocher oder Sushi-Equipment. Insgesamt rund 300 Artikel, die Reishunger von seiner Zentrale am alten Bremer Handelshafen aus schon an mehr als 250000 Kunden verschickt hat.

Die meisten davon haben dank Onlinemarketing von Reishunger erfahren. Das Start-up unternahm viel, um bekannt zu werden: zuerst über Suchmaschinenoptimierung und soziale Medien, dann über Onlineanzeigen. "Google war von Anfang an einer unserer wichtigsten Treiber", sagt Sohrab Mohammad. Heute setzt Reishunger vor allem auf zwei Säulen: Mithilfe von Googles Shopping-Anzeigen bewirbt das Unternehmen seine Produkte auch mit Bildern. "Dabei profitieren wir stark davon, dass sich unsere hochwertigen Verpackungen von denen der Mitbewerber abheben."

23 Prozent: Um diesen Anteil stieg der Umsatz des Reishunger-Onlineshops binnen eines Jahres dank Google Ads.

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Reishunger

Bei Reishunger experimentiert man bewusst mit Google Ads: Wer nach "Reis" sucht, bekommt eine andere Anzeige zu sehen als jemand, der "Bio Basmati online kaufen" eingibt.

Die zweite Säule sind Google Ads-Anzeigen, mit denen Reishunger seine Markenbekanntheit stärkt. Niemand, der online nach Reis sucht, soll an den Bremern vorbeikommen – und jeder Suchende wird anders angesprochen: »Wir richten alle Anzeigen am Grad des Kaufinteresses aus", erklärt Onlinemarketing-Chef Benni Uhlmann. Wer also nur nach "Reis" sucht, sieht andere Google-Suchanzeigen als jemand, der "Bio Basmati online kaufen" eingibt.

Damit die Onlineanzeigen möglichst effizient werden, analysiert und vergleicht das Unternehmen systematisch deren Leistung und kann so optimieren: "Wir testen grundsätzlich mindestens drei Varianten von jeder Anzeige", sagt Uhlmann und verweist auf erstaunliche Ergebnisse: Mitunter funktioniert die ansonsten gleiche Anzeige dreimal so gut, wenn ein bestimmtes Wort am Anfang statt am Ende steht. Für Reishunger zahlt sich das permanente Testen und Verbessern jedenfalls aus: "Obwohl wir Google Ads bereits seit sechs Jahren nutzen, konnten wir damit den Umsatz unseres Onlineshops zuletzt um 23 Prozent gegenüber dem Vorjahr steigern."

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