Handball-WM: DKB meistert Doppelrolle als Sponsor und Medium mit kostenlosem YouTube-Live-Stream

Es ist ein absolutes Novum in der Geschichte der Handball-WM-Übertragungen in Deutschland: Die Deutsche Kreditbank AG (DKB) war bei der Handball-Weltmeisterschaft 2017 nicht nur – wie gewohnt – einer der Hauptsponsoren der Deutschen Nationalmannschaft, sondern sie erwarb auch die exklusiven Live-Übertragungsrechte für Deutschland. Möglich wurde das durch die Zusammenarbeit mit starken Partnern im technischen Bereich, wie beispielsweise YouTube.

DIE ZIELE
Sichtbarkeit: Millionen Handball-Fans in Deutschland Live-Bilder von der WM in Frankreich liefern und damit dem eigenen Sponsoring Sichtbarkeit ermöglichen
Unternehmensclaim: Kurzfristig einen leistungsstarken Livestream auf die Beine stellen und den Unternehmensclaim "Das kann Bank" damit untermauern
Aufmerksamkeit: Markenbekanntheit weiter stärken
DER ANSATZ
Kurz vor Beginn der Handball-WM 2017 in Frankreich hatte kein Medium die Live-Übertragungsrechte für Deutschland erworben
Die Deutsche Kreditbank AG (DKB) sichert sich die Übertragungsrechte für die Handball-WM in Frankreich und begibt sich damit in eine Doppelrolle aus klassischem Sponsor und Medium
Chance für einen kostenlosen und leistungsstarken DKB-Livestream – mit der Unterstützung von starken Partnern, beispielsweise YouTube
DIE ERGEBNISSE
Mit Geo-Blocking für Deutschland wurden in den zwei WM-Wochen über 18 Millionen Wiedergaben erreicht
Viertelfinale zwischen Deutschland und Katar war der siebtgrößte Livestream, der jemals auf YouTube stattgefunden hat (1,049 Mio. gleichzeitige Views in der Spitze)
Insgesamt hat die DKB 46 Spiele im Livestream angeboten, die im Durchschnitt auf 360.000 Live-Views kamen

Millionen Zuschauer verfolgen Handball-WM-Livestream der DKB

Bis kurz vor Beginn der Handball-WM 2017 war unklar, ob die Spiele in Deutschland live verfolgt werden können. Kein klassisches Medium hatte die Ausstrahlungsrechte erworben. Als langjähriger Partner im Handball war die DKB natürlich daran interessiert, eine Lösung für die vielen Handballfans in Deutschland zu finden. Gemeinsam mit YouTube als technischem Partner gelang das sogar kurzfristig.

DBK Sport 1

Die DKB in einer neuen Rolle: Sponsor und Medium

"Unser Anliegen war es, den Handballfans Live-Bilder zur Verfügung zu stellen", erzählt Henriette Lüderitz, Managerin Digitale Strategie & Innovation bei der DKB. Über eine Landingpage und den eigenen YouTube-Kanal bot die DKB den deutschen Handballfans eine einfache und frei empfangbare Livestream-Lösung in HD an. Über ein stockendes Bild brauchte sich niemand Gedanken zu machen: YouTube passte die Qualität des Livestreams automatisch an die Geschwindigkeit der Internetverbindung an. Auf Werbeeinblendungen wurde während der Live-Streams komplett verzichtet – Handball pur für die Fans. Eine der größten Herausforderungen im Vorfeld war das vom Rechtevergeber geforderte, sogenannte Geo-Blocking. "Wir mussten sicherstellen, dass unsere Livestreams ausschließlich in Deutschland zu sehen sind", berichtet Henriette Lüderitz. "Unser Partner YouTube konnte diese technische Komponente aufgrund der Erfahrungen auf diesem Gebiet aber problemlos umsetzen." Insgesamt streamte die DKB mit Partner YouTube 46 Spiele – so viele wie noch nie zuvor ein Medium in Deutschland von einer Handball-WM gezeigt hatte. Die Spiele der deutschen Nationalmannschaft, das Eröffnungsspiel, die Halbfinalbegegnungen, das Spiel um Platz 3 und das Finale wurden dabei von den erfahrenen Kommentatoren Markus Götz und Uwe Semrau begleitet. Bei den übrigen Spielen war der internationale Live-Kommentar in englischer Sprache zu hören.

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Meilenstein: DKB knackt eine Million gleichzeitiger Views beim Live-Stream

Da es sich beim Turnier um eine Weltmeisterschaft handelte, aber nicht zuletzt auch wegen des innovativen Vorgehens der DKB, generierten die Livestreams sowohl in den Medien, als auch bei den Handball-Fans große Aufmerksamkeit. "Die Reaktionen waren fast ausschließlich sehr positiv", freut sich Henriette Lüderitz. "Die enorm starke Medienresonanz hat uns dann aber doch überrascht. Wir zählten knapp 2.000 Nennungen in der Presse und mehr als 16.000 Erwähnungen im Web sowie in den sozialen Medien." Besonders erfreut zeigte sich die Digital Marketing Managerin über die große Reichweite unter den Fans: "Wir haben in der Spitze über eine Million gleichzeitige Views erreicht und der Livestream lief problemlos. Das ist schon eine technische Leistung." Aber auch der Durchschnittswert pro Livestream kann sich sehen lassen, im Schnitt erreichte jedes der 46 gestreamten Spiele 360.000 Live-Views. Das "Rekord-Viertelfinale" zwischen Deutschland und Katar war sogar der siebtgrößte Livestream, der jemals auf YouTube stattgefunden hat. Insgesamt haben es sechs der gezeigten Spiele in die Top25 der größten Livestream-Events geschafft. Mehr als zwei Drittel des "Traffics" auf dem Livestream kam dabei über die Einbindung auf der Landingpage handball.dkb.de zustande.

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"Eine moderne Bank ist auch ein IT-Unternehmen"

"Als moderne Bank zeigen wir durch die Einbindung von Innovationen in unsere bestehenden Produkte schon seit Jahren, dass wir uns nicht davor scheuen, neue Wege zu beschreiten", erklärt Henriette Lüderitz. Auch im Fall des Livestreams zahlte sich der Mut, Neues auszuprobieren, aus. Unter den Kunden der DKB befinden sich ohnehin viele Handballfans. Dennoch stiegen die Neukundenzahlen in der Zeit um die Handball-WM nochmal an und auch die Brand Awareness hat sich gesteigert. So erweiterte sich die Social Media Community der DKB um 220 % und auch das Interaktionsvolumen erhöhte sich deutlich. Bei der Google-Suche zeigte sich im WM-Zeitraum ebenfalls ein deutlicher Anstieg der Anfragen, nämlich um mehr als eine Million. "Wir werden auch in Zukunft weiterhin verstärkt auf unseren YouTube-Kanal und Videos setzen. So ein Livestream schafft für den Zuschauer emotionale Erlebnisse, die so auch mit der DKB und ihrem Sponsoring in Verbindung gebracht werden. Und Bewegtbilder sind eine unglaublich charmante Möglichkeit, Angebote sowie Produkte anschaulich zu erklären", ist Henriette Lüderitz überzeugt.

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