Jetzt noch mehr Käufer erreichen: 3 Ansätze zur Optimierung Ihrer Weihnachtskampagne

Ruth Ballett Oktober 2019

Weihnachten ist die schönste Zeit im Jahr - für den Einzelhandel ist es außerdem die umsatzstärkste. Damit Sie Ihre Kunden diesen Advent optimal ansprechen, braucht es die richtige Onlinekampagne. Wir haben für Sie die wichtigsten Erkenntnisse zum Kaufverhalten der Deutschen in der Weihnachtszeit zusammengestellt und zeigen drei Ansätze, wie Sie Ihre Kampagne dadurch verbessern können.

Bei der Planung von Weihnachtskampagnen müssen viele Dinge berücksichtigt werden. Eines aber ist sicher: Die Bedeutung von digitaler Werbung im Einzelhandel nimmt weiter zu. 47 Prozent der deutschen Käufer geben an, dass sie zunächst sorgfältig im Internet recherchieren, bevor sie etwas erwerben.1 Dabei verbringen sie 53 Prozent ihrer Einkaufszeit online2.

31 Prozent der deutschen Nutzer tätigen Weihnachtseinkäufe über ihr Mobilgerät3. Das zeigt, wie wichtig mobile Werbung gerade in dieser Zeit ist.

Solche Erkenntnisse sind umso interessanter, wenn man noch Folgendes berücksichtigt: Verbraucher kaufen weltweit gleichzeitig in 6,6 verschiedenen Kategorien wie Mode, Unterhaltungselektronik usw. ein. Da wird schnell klar, dass Sie Ihre Kampagne sehr sorgfältig erstellen müssen, um Wirkung zu erzielen.

Glücklicherweise gibt es genügend Daten, mit denen Werbetreibende das Kaufverhalten von Nutzern in der Weihnachtszeit analysieren können.

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5 Dinge, die wir über Weihnachtseinkäufer wissen

  1. Verbraucher beginnen im September mit ihren Weihnachtseinkäufen und setzen diese noch weit nach den Festtagen fort. Das ist jedoch keine allgemeingültige Faustregel – je nach Produkttyp und Kunde können Abweichungen auftreten. Deshalb sollte Ihre Kampagne entsprechend individuell sein.
  2. Die Anzahl der Kaufprozesse in dieser geschäftigen Zeit ist alles andere als linear. Nutzer verwenden mehrere Offline- und Onlinekanäle, um zu recherchieren, sich inspirieren zu lassen und letztendlich zu einer Kaufentscheidung zu kommen.
  3. Der Black Friday ist auf jeden Fall einer der Saisonhöhepunkte. Es ist aber wichtig, diesen Tag als Teil des gesamten Weihnachtsgeschäfts zu sehen und nicht als einzelnes Ereignis.
  4. Käufer haben hohe Erwartungen. 49 Prozent der Befragten weltweit geben an, dass sie aufgrund von Angeboten oder Deals bei bisherigen Käufen eine positivere Einstellung zu einem Einzelhändler haben.4
  5. 30 Prozent der deutschen Käufer wünschen sich, von Einzelhändlern besser darüber informiert zu werden, welche Produkte auf Lager sind.5

Optimal von Möglichkeiten profitieren

Man kann also sagen: Kaufprozesse sind sowohl länger als auch komplexer geworden, erfolgen unregelmäßiger und sind weniger an bestimmte Tage gebunden. Außerdem erwarten Käufer von Unternehmen, dass diese bei der Kundengewinnung proaktiver agieren.

Wenn sich Einzelhändler diesen Herausforderungen stellen, tun sich viele neue Möglichkeiten für sie auf, um ihre Onlinepräsenz zu maximieren und das Beste aus dem Weihnachtsgeschäft herauszuholen.

Mit Google-Produkten wie der Suche, YouTube und Maps können Sie dies erfolgreich umsetzen. 74 Prozent der Käufer im EMEA-Raum haben schon einmal eines dieser Google-Produkte verwendet.6 Sie können besonders nützlich sein, wenn Sie Ihre Kampagnen erstellen, relevante Nutzer ansprechen und die Zahl der Conversions steigern möchten.

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Hier drei mögliche Ansätze:

1. Durch Daten schneller wachsen

Attribution: Mit einem datengetriebenen Attributionsmodell können Sie für den gesamten Kaufprozess effektiv Informationen erfassen und den Wert der einzelnen Phasen analysieren. So wird nicht nur der letzte Klick vor einem Kauf berücksichtigt.

Maschinelles Lernen: Die Gebote, die eine Anzeigenauslieferung auslösen, sollten dem potenziellen Wert entsprechen, den jeder Kunde für Ihr Unternehmen haben kann.

  • Return on Advertising Spend: Ihre Gebote werden zum Auktionszeitpunkt automatisch optimiert, damit Sie den gewünschten Ertrag erzielen und Ihren Umsatz maximieren.
  • Smarte Shopping-Kampagnen: Damit finden Nutzer Ihre Produkte auf unterschiedlichen Plattformen wie der Google-Suche, YouTube, Gmail und dem Google Displaynetzwerk. Sie können die einzelnen Kampagnen so optimieren, dass Sie Ihre Ziele erreichen. Im Vergleich zu Standard-Shopping-Kampagnen verzeichnen Werbetreibende hier bei ähnlichen Kosten einen durchschnittlichen Anstieg des Conversion-Werts um 20 Prozent.7

2. Kunden in jeder Phase des Kaufprozesses ansprechen

Informationen zu Zielgruppen erfassen: Verwenden Sie Daten von Google, um Nutzer zum richtigen Zeitpunkt mit einer relevanten Botschaft zu erreichen.

  • Nutzer während des Kaufprozesses wiederholt ansprechen: So können Sie die komplexen Prozesse verfolgen und mehr potenzielle Kunden von einem Kauf überzeugen.
  • Neue relevante Nutzer erreichen: 46 Prozent der deutschen Käufer rufen mehrere Websites auf, bevor sie entscheiden, was sie wo erwerben.8 Verwenden Sie deshalb ähnliche Zielgruppen, um sie zu erreichen.
  • Nutzer im oberen Trichterbereich ansprechen: Sie können die Bekanntheit Ihres Unternehmens bei potenziellen Kunden in der Findungs- und Recherchephase steigern, indem Sie auch für allgemeinere Suchanfragen Gebote festlegen. Mit Display- und Videoanzeigen lassen sich Nutzer problemlos über die Google-Suche erreichen.

3. Neue Chancen für Conversions ermitteln

Am Ball bleiben: Mit flexiblen Budgets können Sie die Nachfrage auch außerhalb der Geschäftszeiten oder zu unerwarteten saisonabhängigen Spitzenzeiten bedienen.

Nutzer von schnellem Handeln überzeugen: Über Erweiterungen lässt sich auf Sonderangebote oder Werbeaktionen in der Weihnachtszeit hinweisen.

Das diesjährige Weihnachtsgeschäft hat bereits begonnen. Und die Nutzer sind neugierig, anspruchsvoll und in ihrem Verhalten unberechenbarer als je zuvor. Aber mit den richtigen Strategien können Sie ihnen in allen Phasen des Kaufprozesses relevante Botschaften liefern. Packen Sie es an und vergessen Sie nicht: Gut Ding will Weile haben. Bleiben Sie also bis zum Ende des Weihnachtsgeschäfts am Ball und seien Sie flexibel.