Über eine Milliarde Nutzer, eine Milliarde Stunden Wiedergabezeit und Milliarden von Aufrufen täglich, verfügbar in 88 Ländern und in 76 Sprachen ‒ YouTube ist längst eine feste Größe im Entertainment-Bereich. Täglich wird eine Vielzahl an Videos hochgeladen, seien es Schminktutorials, How-to-Videos, Life Hacks und Let’s Plays oder Cover von Musikstücken. Bewegtbild nimmt nicht nur einen festen Platz im Alltag der Kunden ein ‒ es spielt auch bei Kaufentscheidungen eine wichtige Rolle.

Laut der GfK hatte YouTube im Juni 2017 mehr als 40 Millionen monatliche Nutzer in Deutschland. Das entspricht 77 Prozent der Gesamtbevölkerung. Und mehr als die Hälfte davon war älter als 35 Jahre. Die Vorstellung, YouTube sei nur etwas für die junge Zielgruppe, ist überholt. YouTube spricht Zuschauer über alle Altersklassen und Zielgruppen mit unterschiedlichsten Interessen hinweg an. Jugendliche, Eltern, Gamer, Musikbegeisterte oder DIY-Interessierte ‒ die Plattform zeichnet sich durch ihre große Diversität an Zuschauern aus. In unserer Sammlung "Zuschauer auf YouTube sind Ihre Zielgruppe" erfahren Sie mehr über das Verhalten der unterschiedlichen Zielgruppen.

Auf YouTube das passende Publikum erreichen

Nutzer finden auf der Videoplattform Inhalte zu jedem Interessensgebiet, die sie praktisch zu jeder Tageszeit anschauen können. Daneben ermöglicht YouTube die zielgruppengenaue Aussteuerung von digitalem Bewegtbild. Das sind nur einige Vorteile der Plattform.

Ein tolles Beispiel dafür ist eBay Kleinanzeigen, die auf eine Kooperation mit den YouTube-Creators "Klein aber Hannah" und den "Junggesellen" setzt. Mit einer eigens produzierten Serie entwickelte eBay Kleinanzeigen ein Format, das eine breit aufgestellte Zielgruppe mit unterschiedlichen Interessen auf YouTube anspricht. eBay Kleinanzeigen greift mit der modernen Produktion die Sprache der Zielgruppe auf und bindet somit die eigene Marke nativ in unterhaltsame Inhalte ein. Diese Fallstudie zeigt, wie eBay Kleinanzeigen mit YouTube eine hohe Aufmerksamkeit in der Zielgruppe der 14- bis 34-Jährigen generiert, die sie vorher nicht erreichen konnten.

Oftmals spiegeln sich die Interessen der Kunden in ihrem Konsumverhalten wider. Gamer sind sehr aktiv auf YouTube – und stellen gerade für Marken der Unterhaltungselektronik eine interessante Zielgruppe dar. Warum? Laut einer Ipsos Connect Studie kaufen YouTube Gaming Viewer nicht nur besonders viele Produkte aus den Bereichen Elektronik und Medien, sie überzeugen auch andere bei der Produktwahl. Im Vergleich zum Online-Durchschnitt sind sie zudem überdurchschnittlich häufig Meinungsführer, Early Adopter und Qualitäts-Shopper.

Gamer bilden nur eine von vielen unterschiedlichen Zielgruppen, die auf YouTube zu finden sind. Auch Eltern können für Werbetreibende eine lohnende Zielgruppe darstellen. Laut einer Ipsos-Studie sehen sich 91 Prozent aller Väter mindestens einmal im Monat ein Video auf YouTube an. Die Marke Dove Men+Care hat sich dieses Wissen zu Nutze gemacht und eine speziell auf die Zielgruppe ausgerichtete Kampagne zum Vatertag aufgesetzt.

Mit den Olympischen Winterspielen und der Fußball-WM bietet sich für Advertiser in diesem Umfeld etliche Möglichkeiten, ein sportinteressiertes Publikum zu erreichen. Sportbegeisterte nutzen intensiv Online-Kanäle, um möglichst nah am Geschehen dabei zu sein. Jeder zweite Deutsche, der mindestens einmal im Monat Sportinhalte auf YouTube ansieht, sagt, YouTube sei der erste Ort, den er nach großen Sportereignissen oder -nachrichten aufsucht. Im Fall von Olympia schauen rund zwei Drittel (65 Prozent) Videos rund um das Sportereignis auch in den Tagen vor und nach den Wettkämpfen an. Für Sie als Werbetreibender bieten sich hier Chancen, ein sportbegeistertes Publikum zu erreichen.

YouTubes unterschiedlichen Zielgruppen verwenden die Videoplattform auf ganz unterschiedliche Weise; sei es auf dem Laptop, unterwegs auf dem Smartphone oder auf dem Fernseher im heimischen Wohnzimmer. Die durchschnittliche Dauer einer YouTube-Session auf dem Mobiltelefon beträgt 60 Minuten ‒ keine andere Plattform reicht an dieses Engagement heran. Die mobile Wiedergabezeit in Deutschland hat sich in den vergangenen zwei Jahren verdoppelt. Und: 18- bis 34-Jährige sind doppelt so konzentriert, wenn sie Videos auf Smartphones anschauen, als beim Fernsehen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Werbung tatsächlich von den Nutzern angesehen wird, ist somit deutlich höher.

Auch im Wohnzimmer hält YouTube immer mehr Einzug. So läuft auf dem TV-Bildschirm nicht nur klassisches Fernsehen, sondern auch YouTube-Videos inklusive Werbeeinblendungen werden immer häufiger auf dem TV-Bildschirm angesehen. In Deutschland hat sich die Wiedergabezeit beispielsweise in 2016 verglichen zum vergangenen Jahr verdoppelt. Im globalen Ranking liegt Deutschland auf Platz 6, in Europa sogar auf dem zweiten Platz. Ihre Zielgruppe erreichen Sie somit nicht nur über klassisches Fernsehen, sondern auch mit passenden Content- und Werbeformaten auf YouTube.

Wie können Sie als Werbetreibende diese Vielfalt für sich nutzen und von YouTubes globaler Reichweite profitieren?

Laut einer aktuellen Auswertung liegt die Sichtbarkeit von YouTube-Videoanzeigen bei 95 Prozent (2016 lag diese noch bei 93 Prozent). Damit erreichen YouTube-Anzeigen fast 30 Prozentpunkte höhere Werte als die durchschnittliche Sichtbarkeit anderer Anzeigenformate, sowohl in Apps als auch im Web.

Drei Tipps für die erfolgreiche Einbindung von YouTube in Ihrem Marketing-Mix:

  1. Finden Sie Ihre passende Zielgruppe, indem Sie auf Google Preferred setzen. Dieses Format ermöglicht es Werbetreibenden, Anzeigen bei den fünf bzw. einem Prozent der beliebtesten YouTube-Kanäle in einem bestimmten Vertical zu schalten. Erfahren Sie hier mehr über das Potenzial von Google Preferred für die Musikbranche.
  2. Wählen Sie aus einer Vielzahl an YouTube-Werbemöglichkeiten, beispielsweise Bumper-Anzeigen oder TrueView-Videoanzeigenformate. Eine Analyse von 300 globalen Bumper-Kampagnen hat die positiven Effekte für Werbekampagnen aufgezeigt. 90 Prozent haben einen Anstieg der Markenbekanntheit festgestellt.
  3. Werbetreibende können umfassende Targetingfunktionen nutzen, um ihrer Videoanzeigen auf YouTube präzise auszusteuern. Wenn das Targeting stimmt, ist die Anzeige thematisch sehr relevant für den Nutzer, denn er hat normalerweise gezielt nach den entsprechendem Video gesucht.