DMEXCO 2018: YouTube mit neuem Werbeformat und neuen Zahlen

In den Keynotes von YouTubes Chief Product Officer Neal Mohan und Andreas Briese, Director YouTube Partnerships für Zentraleuropa, drehte sich alles um die größte Videoplattform der Welt. Neben einem neuen Werbeformat wurde auch die ersten deutschen “YouTube Originals”-Produktionen vorgestellt. Damit bietet YouTube nun noch relevanteren und hochwertigeren Content für verschiedene Zielgruppen und somit auch höhere Reichweiten für Werbetreibende.

Auf der diesjährigen Digitalmesse DMEXCO 2018 hat sich Google in zahlreichen Keynotes, Podiumsdiskussionen und Seminaren den Herausforderungen und Chancen der digitalen Transformation im Marketing gewidmet.

"Mehr Nutzer als jemals zuvor kommen zu YouTube. In 2018 hat YouTube mehr als 1,9 Milliarden eingeloggte Nutzer pro Monat. Mittlerweile haben über 740 YouTube-Kanäle in Deutschland, Frankreich und UK mehr als 1 Million Abonnenten." So begann Neal Mohan seine Keynote "How Consumer Choice has Changed the Video Landscape" auf der diesjährigen DMEXCO 2018.

Diese Zahlen machen die Entwicklung deutlich, die YouTube seit seiner Gründung im Jahr 2005 genommen hat. Die Videoplattform besitzt eine eindrucksvolle Bandbreite an globalem und lokalisierten Content aus über 91 Ländern und 80 Sprachen. Das bedeutet auch: Der Nutzer hat mehr Auswahl als jemals zuvor. Egal, was er sucht ‒ ob Tutorials, Musikvideos oder Gaming-Content ‒ auf YouTube wird er fündig. Und Video boomt weiter ‒ laut Prognosen von Cisco werden im Jahr 2021 Videos 82 Prozent des gesamten Internetdatenverkehrs ausmachen.

Andreas Briese

Deutsche YouTube Originals starten

Ein Schlüssel für den Erfolg der Videoplattform liegt in den originellen Inhalten, die YouTube bietet. Erst im Juli 2018 hat YouTube das neue Musikstreaming-Angebot YouTube Music und das kostenpflichtige YouTube Premium gelauncht, um seinen Nutzern noch vielfältigeren und hochwertigeren Content zu bieten. Auf YouTube laufen mittlerweile auch Eigenproduktionen ‒ die YouTube Originals. Dazu gehören beispielsweise "Training Days" mit Jack Whitehall oder "The Sidemen Show".

Der Erfolg der YouTube Originals spricht für sich: Allein im ersten Jahr konnten alle Episoden und zugehörigen Clips von “YouTube Originals”-Produktionen über 700 Millionen Views verzeichnen. Das bedeutet für Werbetreibende nicht nur hohe Reichweiten, sondern attraktive Premium-Umfelder, wo Werbung gut funktioniert. So ist Johnson & Johnson beispielsweise der exklusive Sponsor des YouTube Originals "best.cover.ever". Drei deutsche "YouTube Originals"-Formate sind am 12. September gestartet: "Neuland", "Bullsprit" und "LeFloid vs. The World".

YouTube Originals DE

Neues Werbeformat: Vertical Video Ads

Doch das war nicht die einzige Neuigkeit, die auf der DMEXCO bekannt gegeben wurde: Neal Mohan verkündete das neue YouTube-Werbeformat Vertical Video Ads, das auf das veränderte Nutzungs- und Sehverhalten der Nutzer angepasst ist. Denn mehr als 70 Prozent der Betrachtungszeit entfällt mittlerweile auf mobile Geräte. Vertical Video Ads steht für YouTube- und Universelle App-Kampagnen bereit und kann für jedes Werbeinventar genutzt werden. Aktuell beschränkt es sich auf TrueView In-Stream-Videoanzeigen, TrueView Video Discovery-Anzeigen und Bumper Ads.

Der Automobilhersteller Hyundai konnte Vertical Video Ads bereits für die Vorstellung des neuen SUV Hyundai KONA erfolgreich testen: Mit Vertical Video Ads stieg die Markenbekanntheit um 33 Prozent und die Consideration erfuhr einen Anstieg um fast 12 Prozent.

Neal Mohan

Dank YouTube können Werbetreibende ihre Kunden in jeder Lebenssituation und an allen Orten erreichen. Denn 95 Prozent der Werbung auf YouTube sind sichtbar und werden mit Ton gesehen. Mittels neuer Werbeformate wie Vertical Video Ads, die auf eine Mobile-First-Welt ausgerichtet sind, und neuen, hochwertigen Content-Formaten wie YouTube Originals stehen Werbetreibende nun noch mehr Wege zur Verfügung, ihre Zielgruppe zu erreichen.

Auf der diesjährigen DMEXCO war auch Philipp Schindler zu Gast. Die wichtigsten Aussagen im Fireside Chat mit der ehemaligen BILD-Chefredakteurin Tanit Koch lesen Sie hier.

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