Drei Gründe, warum Daten und Kreation der perfekte Match sind

Kunden sind neugierig, fordernd, ungeduldig wie nie zuvor ‒ und gehen sparsam mit ihrer Aufmerksamkeit um. Sie erwarten interessante, auf sie zugeschnittene Werbung. Um Kunden nachhaltig von ihrer Marke zu überzeugen, müssen Unternehmen ihre Bedürfnisse verstehen. Daten können dabei helfen. Davon profitiert auch die Kreation von Werbung.

Daten und Kreativität ‒ für viele Kritiker ist das ein Widerspruch in sich. Sie sorgen sich, dass Daten Kreative eher beschränken als beflügeln. Die Befürchtung: Wenn Daten und Analyse die Blaupause für den kreativen Denkprozess würden, verlernten Kreative es, auch mal um die Ecke zu denken. Werbung werde vorhersehbar und langweilig.

Ohne Frage, maschinelles Lernen und Daten ersetzen keine Kreativagentur. Allerdings können Daten ‒ wenn sie richtig aggregiert und analysiert wurden ‒ Kreativagenturen dabei helfen, die Bedürfnisse ihrer Kunden besser einzuschätzen und den kreativen Prozess mit Insights bereichern. Denn Kunden haben einen wesentlich höheren Anspruch als früher und gehen mit ihrer Aufmerksamkeit sparsam um. Nur wenn sie sich wirklich für etwas interessieren, nehmen sie sich auch dafür Zeit. Das bemerkt auch die Werbebranche: Online-Formate müssen kürzer, personalisierter und relevanter werden, um Kunden begeistern zu können. Drei Gründe, warum Daten und Kreativität so gut zusammenpassen:

  • Daten können zu einer besseren Kreation führen: Daten können Marken viel darüber verraten, was ihre Kunden wirklich interessiert. Dank maschineller Verarbeitung von natürlicher Sprache können Unternehmen beispielsweise Reviews oder YouTube-Kommentare über ihre Marke oder ihrem Produkt auswerten. Die gewonnenen Insights können ihnen viel darüber erzählen, was ihre Kunden besonders bewegt.

  • Daten spiegeln nicht das mögliche, sondern das tatsächliche Verhalten wider: Nutzerbefragungen zeigen, wie sich Nutzer womöglich in der Zukunft verhalten werden. Automatisiertes Testen hingegen gibt Aufschluss darüber, welche Themen, Headlines oder Bilder wirklich funktionieren. Dank maschinellem Lernen und Daten können Unternehmen herausfinden, welche Designentscheidung bei der Zielgruppe besser funktioniert. Wird beispielsweise die mobile Werbung mit hellem oder dunklem Hintergrund öfter angeklickt? Die Daten verraten es.

  • Dank Daten die Zielgruppen passgenau ansprechen: Welche Zielgruppe wird meine Anzeige sehen? Sind es Mütter? Ist es die Zielgruppe der tanzbegeisterten 25 bis 45-Jährigen? Die Werbeanzeige sollte der entsprechenden Zielgruppe angepasst werden, um emotional zu überzeugen. Mittels Programmatic Creatives können Werbetreibende genau die Nutzer ansprechen, die sich auch wirklich für ihr Produkt interessieren ‒ und zwar in Echtzeit.

Kreative sollten Daten nicht als Beschränkung wahrnehmen, sondern vielmehr als Chance. Noch nie standen ihnen so viele Datensätze zur Verfügung, die sie nutzen können, um relevante, emotionale und und auf den Nutzer zugeschnittene Werbung zu kreieren.

Auch auf dem diesjährigen ADC Festival ist Data Driven Creativity Thema. Unter dem Motto “Fütter deine Kreativität” findet sich die Kreativbranche in Hamburg zusammen, um zu klären, wer die Game Changer von morgen in Technologie, Kreation und Content sind. Auch Billy Corbyn, Creative Director des Unskippable Labs bei Google, wird auf dem Festival sprechen. Basierend auf der Auswertung von Daten gibt er Tipps, wie Werbetreibende ihre Creatives für YouTube gestalten können, um die Aufmerksamkeit ihrer Nutzer zu gewinnen.

Lesen Sie hier im Nachgang an das ADC Festival, welche Lösungen und Trends Data Driven Creativity für die Kreativbranche bietet. Getreu dem diesjährigen ADC-Motto: "Fütter deine Kreativität" ‒ warum nicht mit Daten?

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