An alle Werbetreibende: Verbesserte Mobilstrategie durch Markteinblicke

Mit dem Mobilmarketing wurden die Regeln für effektive Werbemaßnahmen neu definiert. Werbetreibende können jetzt Nutzern innerhalb kürzester Zeit genau das bieten, was sie sich wünschen. Das hat allerdings auch dazu geführt, dass die Erwartungen der Verbraucher höher sind als je zuvor. Sie müssen sie heutzutage nicht mehr nur in Ihrer Geschäftssparte überzeugen, sondern ihnen eine optimale digitale Erfahrung bieten.

Vor diesem Hintergrund wird klar, wie wichtig der Faktor Geschwindigkeit ist – und dass es heutzutage immer schneller gehen muss. In diesem Zeitalter der elektronischen Unterstützung, das sich ständig verändert, müssen mobile Websites von Unternehmen reibungslos und ohne Verzögerung funktionieren. Wir haben vier Möglichkeiten gefunden, wie Werbetreibende an Mitbewerbern vorbeiziehen und die Bedürfnisse ihrer Kunden erfüllen können.

Mobile

1. Nicht Technologien, sondern Kunden in den Mittelpunkt stellen 

Es ist eine echte Herausforderung, Nutzer mit einer Website zu beeindrucken. Das liegt vor allem daran, dass die Branche sich erst noch damit auseinandersetzen muss, wie und wann Experimente mit neuen Technologien zielführend sind. Statt die Technologie in den Fokus zu rücken, sollten Sie sich jedoch auf den Kunden konzentrieren. Sie sollten darüber nachdenken, was Sie als Kunde von einem Unternehmen erwarten. Diese Erkenntnisse können Sie dann auf Ihre Marke übertragen und darauf aufbauen.

Unsere Studien haben ergeben, dass Verbraucher vor allem drei Dinge erwarten: Unternehmen sollen "ihnen schneller helfen", "sie besser kennen" und "sie immer und überall beeindrucken". Werbetreibende, denen es gelingt, eine positive und konsistente Nutzererfahrung zu bieten, bleiben erfolgreich – bei der Kundenloyalität ebenso wie beim Gewinn.

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2. Jede Marketinggelegenheit für den Markenaufbau nutzen 

Dass Geschwindigkeit auf Mobilgeräten ein wichtiger Faktor für die Kundenzufriedenheit ist, überrascht vermutlich wenig. Aber hätten Sie gedacht, dass sich beim mobilen Marketing schon ein neutrales Erlebnis negativ auswirken kann?

Je mehr Zeit Nutzer mit ihren Smartphones verbringen, desto höher sind ihre Erwartungen im Hinblick auf personalisierte Erfahrungen. Diese Momente sollten Unternehmen nutzen, um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.

Nutzer interagieren auf Mobilgeräten doppelt so häufig mit Unternehmen wie irgendwo sonst. Also öfter als beispielsweise vor dem Fernseher oder im Geschäft [Daten anzeigen].1 Jedes Mal, wenn ein Nutzer eine ausgesprochen positive Erfahrung mit einer Marke macht, wird die Messlatte für andere Firmen ein wenig angehoben. Wenn Sie diesen Erwartungen nicht gerecht werden, kann das nachhaltige Auswirkungen auf Ihr Geschäft haben. 

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3. Kaufprozess analysieren 

Dank der mobilen Welt wissen wir, dass Nutzer immer mehr Informationen in immer kürzerer Zeit erwarten und zunehmend höhere Ansprüche stellen. Eine perfekte Mobilstrategie zu entwickeln, die genau diese Anforderungen erfüllt, ist keine leichte Aufgabe.

Bei Domino’s Pizza suchte man beispielsweise in den vergangenen fünf Jahren nach einer speziellen Technologie, mit der Kunden problemlos eine Bestellung aufgeben können. Die Betreiber der 1960 gegründeten Schnellrestaurantkette hatten verstanden, welche Erwartungen Nutzer von heute haben: Unternehmen sollen intuitiv wissen, was Kunden wann brauchen – und sofort darauf eingehen.

Dennis Maloney, Chief Digital Officer Domino’s, erklärt, dass man diesen Herausforderungen nur gerecht werden konnte, weil man den gesamten Prozess neu durchdachte. "Heute fragen wir uns: Sind wir ein Pizzaunternehmen, das Technologie einsetzt, oder ein Technologieunternehmen, das Pizza ausliefert? Vermutlich beides!", so Maloney.

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4. Customer Lifetime Value wertschätzen 

App-Werbetreibende und -Entwickler nutzen maschinelles Lernen, um klassische Geschäftsmodelle aufzubrechen und Kategorien neu zu definieren. Das ist ein cleverer Ansatz, denn Studien haben gezeigt, dass die meisten App-Nutzer innerhalb von drei Monaten abwandern. Angesichts dieser enorm hohen Zahl ist die Gefahr groß, als Statistikleiche zu enden. Was können Werbetreibende dagegen tun? Den Customer Lifetime Value (CLV) zu berücksichtigen, ist ein guter Anfang.

Mit dem CLV wird gemessen, welchen Wert ein Kunde einem Unternehmen im Laufe aller seiner Interaktionen bringt – nicht nur bei einer einzigen Transaktion. Für Marketing-Apps ist es entscheidend, den CLV zu erhöhen. Denn so können Sie mehr wertvolle Kunden gewinnen und kontinuierlich mit ihnen interagieren. Führende Werbetreibende, die ihre Geschäftsergebnisse im letzten Jahr um mindestens 10 % steigern konnten, messen die Effektivität ihrer Marketingmaßnahmen 1,5 Mal häufiger anhand des CLV als sonst üblich.2

Weitere Informationen zu den Themen Maschinelles Lernen sowie Abwanderung und CLV.

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