Telefónica erzielt mit AMP-Technologie 33 Prozent mehr Leads auf Mobilgeräten

Telefónica – einer der weltweit größten Mobilfunkanbieter mit Standorten in 25 Ländern – wollte den Umsatz steigern, die Conversion-Kosten senken und den Kunden mehr Möglichkeiten zur Verwaltung bieten. Das Unternehmen ist sich bewusst, wie wichtig Mobiltelefone im Alltag sind. Deswegen setzte es die AMP-Technologie (Accelerated Mobile Pages) ein, um seine Geschäftsziele zu erreichen.

Die Zielsetzungen
Umsatz steigern, Conversion-Kosten senken und Kunden mehr Möglichkeiten zur Verwaltung bieten
Leistung der wichtigsten Landingpages optimieren
Kaufentscheidungen von Nutzern lenken
Nutzererfahrung verbessern
Der Ansatz
Test erstellt und geeigneten Kampagnentyp ausgewählt, um aufschlussreiche Informationen zu erhalten
AMP-Technologie eingesetzt
Landingpages optimiert
Die Ergebnisse
70 % kürzere Seitenladezeiten
31 % höhere Klickrate bei der Suche
33 % mehr Klicks, die zu Leads wurden

Mobiltelefone sind aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Und natürlich haben sie die Telekommunikationsbranche in ganz besonderem Maße beeinflusst. So suchen mittlerweile über 55 Prozent der spanischen Nutzer mit Smartphones nach Telekommunikationsprodukten auf Google – 2016 waren es noch 48 Prozent. 2018 erfolgten mehr als 70 Prozent aller Webzugriffe in der Branche über Mobilgeräte.

Die Ziele

Vor diesem Hintergrund wollte Telefónica den Umsatz bei den online angebotenen Services steigern, die Conversion-Kosten senken und Kunden mehr Möglichkeiten zur Verwaltung anbieten. Dafür mussten die Erträge von wichtigen Landingpages verbessert werden, die Einfluss auf die Kaufentscheidungen von Nutzern haben. Dabei sollten die Seiten insbesondere für Geräte mit geringer Leistung und schwacher Netzwerkverbindung optimiert werden. Auch den Kaufprozess wollte man über den gesamten Conversion-Trichter hinweg verbessern, ohne auf personalisierte Inhalte je nach Zielgruppentyp zu verzichten.

Der Ansatz

Digitale Technologien sind seit Jahren auf dem Vormarsch und das mobile Web ist einer der wichtigsten Treiber. Deshalb hat sich das Onlinekanal-Team von Telefónica vor die Herausforderung gestellt, maßgeschneiderte Websites auf Mobilgeräten zu präsentieren. Denn für viele Menschen ist das Smartphone mittlerweile das "Fenster zur Welt", über das sie schnell und nahtlos mit den gewünschten Informationen versorgt werden.

Da die Ladegeschwindigkeit ein Messwert für den Geschäftserfolg ist, wollte das Unternehmen Landingpages mit möglichst kurzen Ladezeiten einsetzen. Mithilfe eines in Google Ads erstellten Kampagnentests wurden die Auswirkungen schneller Landingpages auf den Umsatz noch deutlicher. Deshalb entschied sich Telefónica, auf Accelerated Mobile Pages (AMP) umzusteigen. Dabei handelt es sich um ein Open-Source-Projekt, das von Google unterstützt wird. Das Hauptanliegen: Die Ladegeschwindigkeit von Websites auf Smartphones verbessern. Dank der AMP-Technologie können Websites besser auf die Bedürfnisse der Nutzer abgestimmt werden. Die Folge: Besuche und Interaktionen steigen, potenzielle Kunden bleiben länger auf der Seite. Außerdem lässt sich mit kurzen Ladezeiten die Position in den organischen Suchergebnissen optimieren. Denn die Geschwindigkeit zählt besonders auf Mobilgeräten zu den relevantesten SEO-Faktoren. Zudem ist es wichtig, dass bestimmte Inhalte schneller zu sehen sind.

Die Ergebnisse

Verschiedene Studien belegen, dass 53 Prozent der Nutzer eine Website verlassen, wenn diese auf Mobilgeräten nicht innerhalb von drei Sekunden aufgebaut ist.1 Telefónica konnte durch den Einsatz der AMP-Technologie die Ladezeit um 70 Prozent verkürzen – von sechs Sekunden auf nur zwei bei einer 3G-Verbindung. Das Ergebnis dieser Optimierung: 31 Prozent höhere Klickraten und 33 Prozent mehr Klicks, die zu Leads wurden.

Nach diesen Erfolgen möchte Telefónica seine Unternehmensmesswerte weiter prüfen, den profitablen Ansatz auf alle Landingpages ausweiten und die AMP-Technologie auch bei Display-Creatives verwenden.

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