Umsätze der "Mobile Economy" werden sich bis 2017 mehr als verdoppeln. In den EU-5-Staaten erwirtschaftete die "Mobile Economy" 2013 rund 90 Milliarden Euro und sichert eine halbe Million Arbeitsplätze. Die Mehrheit der Europäer würde eher auf Fast Food, Schokolade, Zeitungen oder Alkohol verzichten als auf mobiles Internet.

Das mobile Internet ist in Europa zu einem wichtigen und stark wachsenden Wirtschaftsfaktor geworden. Getrieben durch die schnelle Verbreitung von Smartphones und Tablets sowie das Aufkommen von "Wearable"-Technologien und des "Internet of Things" hat die noch junge "Mobile Economy" in den EU-5-Staaten (Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Spanien und Italien) im Jahr 2013 bereits 90 Milliarden Euro erwirtschaftet – mit stark steigender Tendenz. Die "Mobile Economy" sichert eine halbe Million Arbeitsplätze, von denen etwa die Hälfte physisch in EU-5-Ländern angesiedelt ist.

Zu diesen Ergebnissen kommt eine neue Studie der Boston Consulting Group (BCG) mit dem Titel "The Connected World: The Mobile Internet Economy in Europe". Im Auftrag von Google untersuchte das Beratungsunternehmen die Wachstumsperspektiven und Auswirkungen des mobilen Internets auf die Ökonomien der EU-5-Staaten sowie acht weiterer Länder. Die insgesamt 13 betrachteten Staaten repräsentieren mehr als 70 Prozent des globalen Bruttoinlandsprodukts.