Asien bleibt Online-Vorreiter. Keine Nation ist so häufig mobil online wie die Thailänder, bestellt so gern im Netz wie die Südkoreaner oder shoppt so global wie die Araber. Auch die Deutschen sind Spitzenreiter: Sie halten den Rekord im heimatverbundenen Online-Shopping. Das sind nur einige der Ergebnisse aus dem Consumer Barometer.

1. Die Deutschen sind heimischen Handelsunternehmen besonders treu 

Trotz globalem E-Commerce kaufen nur sieben Prozent von ausländischen Onlinehändlern, weil die Qualität dort vermeintlich besser ist. Ganz im Gegensatz zu den Käufern in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Indonesien: Zwei Drittel sind dort der Meinung, die Qualität der Produkte sei andernorts besser und kaufen daher bei ausländischen Online-Shops.


2. Thailänder sind Mobile-First-Weltmeister

Über 70 Prozent der Onliner in Thailand sind häufiger über das Smartphone als über den Desktop-PC im Netz. Auch in Sachen mobiler Social-Network-Nutzung sind die Thailänder Trendsetter. 82 Prozent nutzen Facebook und Co. mindestens einmal pro Woche über das Smartphone und auch im Segment Online-Video liegen sie mit 72 Prozent vorn.


3. Deutsche sind innovationsskeptisch

Die Deutschen gelten als abwartend gegenüber Innovationen. Dieses Klischee ist nun bestätigt: Zwei von drei deutschen Onlinern sehen in neuen Technologien mehr Risiken als Chancen. Damit zählt Deutschland zum innovationsskeptischen Drittel der Weltbevölkerung. 36 der 56 befragten Nationen sehen in neuen Technologien mehr Chancen als Risiken.


4. Südkoreaner bestellen die Couch online 

Südkoreaner lieben Online-Shopping. In fast allen Produktbereichen sind sie die führende E-Commerce-Nation. Sogar große Waren wie Sofas und Schränke bestellen sie online. 73 Prozent haben ihren letzten Einrichtungsgegenstand im Netz bestellt, jeder Fünfte sogar mobil. Gerade mal ein Viertel der südkoreanischen Onliner besucht für den Kauf ein Ladengeschäft.



5. China ist die Mobile-Shopping-Nation

Die Hälfte der chinesischen Online-Nutzer kauft Produkte und Dienstleistungen mindestens genauso häufig über das Smartphone wie über den PC. In Deutschland sind es 13 Prozent, beim Mobile-First-Vorreiter Thailand 17 Prozent. Zugleich ist China führend bei lokalen Standortsuchen: Ein Drittel plant seine Einkaufsbummel mobil.