Verbraucher recherchieren oft online und kaufen offline — wir nennen dieses Verhalten „ROPO“ („research online, purchase offline“). In einer Studie im Jahr 2011 fanden wir heraus, dass 64 % der Kaufinteressenten in Großbritannien vor größeren Anschaffungen viel Zeit mit ROPO-Verhalten verbrachten (2008 waren es 50 Prozent). Dies ist für die Nutzer eine komfortable Möglichkeit, sich nach dem bestmöglichen Angebot umzusehen – aus unserer Sicht ein Hauptgrund für dieses Verhalten.

Diese Studie untersucht ROPO-Verhalten bei Schnelldrehern in Großbritannien und konzentriert sich auf Suchanfragen nach Schnelldrehern und Personen, die eine Website des Lebensmitteleinzelhandels besucht haben. In der Studie werden das Onlineverhalten und Offlinekäufe in diesen Kategorien untersucht. Die Daten stammen aus derselben Quelle.

Die wichtigsten Erkenntnisse:

  • 2011 verbrachten 64 % der Internetnutzer in Großbritannien viel Zeit damit, Marken zu recherchieren, bevor sie eine größere Anschaffung tätigten (2008 waren es 50 Prozent).
  • 47 % der für Haushaltseinkäufe verantwortlichen Personen besuchen Websites von Lebensmitteleinzelhändlern und 72 % suchen nach Begriffen aus dem Bereich Schnelldreher. Zwei Drittel der für Haushaltseinkäufe verantwortlichen Personen suchen nach Begriffen aus dem Bereich Lebensmittel und Getränke, die Hälfte sucht nach Kosmetik.
  • Für Haushaltseinkäufe verantwortliche Personen, die recherchieren und Geschäfte aufsuchen, geben im Geschäft 13 % mehr aus, als diejenigen, die das nicht tun.
  • Die meisten für Haushaltseinkäufe verantwortlichen Personen, die sich online über Schnelldreher (FMCG) informieren, sind jünger, einkommensstärker und haben größere Haushalte.