3 Gründe, bei Performance-Kampagnen auf YouTube zu setzen

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Dr. Michalina Seekamp / Juni 2020

YouTube wird in Deutschland von 47 Millionen Nutzern pro Monat besucht und ist damit einer der größten Werbekanäle1. Die Videoplattform ist für Werbetreibende ein fixer Bestandteil des Kanal Mixes für reichweitenstarke Branding-Kampagnen geworden. Werbetreibende übersehen allerdings oftmals die große Bedeutung von YouTube für Performance-Kampagnen.

Grund 1: YouTube optimiert die Search-Performance

Bei Performance-Kampagnen denken Werbetreibende in der Regel zuerst an klassisches Search Advertising – und das zu Recht, denn 86 Prozent der Online Bevölkerung beginnen ihre Produktrecherche in der Google-Suche2. Doch Werbetreibende nutzen nicht das gesamte Potenzial ihrer Kampagne, wenn sie nur darauf setzen. Mit einer Kombination aus Search Advertising und YouTube-Ads kann die Effektivität einer Kampagne deutlich erhöht werden. Denn nach der Produktrecherche in der Google-Suche ist keineswegs Schluss. 55 Prozent der Nutzer setzen YouTube für eine tiefergehende Recherche zu Produktinformationen ein, nachdem sie zuvor die Google-Suche bemüht haben3. Werbetreibende, die YouTube-Video-Ads zusätzlich zur Google-Suche nutzen, erreichen bessere KPIs: acht Prozent höheres Search-Conversion-Volumen, drei Prozent bessere Search-Conversion-Rates, vier Prozent geringerer CPA4.

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Der große Vorteil, den YouTube dabei bietet: Bewegtbild holt Konsumenten emotional ab und ist damit eine wirkungsvolle Ergänzung zu klassischen Display- und Search-Ads.

Grund 2: YouTube hat wesentlichen Einfluss auf die Kaufentscheidung

Nutzer suchen auf YouTube aktiv nach Produktempfehlungen zur Unterstützung ihrer Kaufentscheidung. Über 90 Prozent der Nutzer sagen, dass sie YouTube nutzen, um sich über neue Marken oder Produkte zu informieren5. Dieser Trend spiegelt sich auch in den Daten der YouTube-Suche wieder: Allein zwischen 2015 und 2017 haben Videos mit Produkttests über 438 Millionen Stunden Sehdauer – und das nur auf Mobiltelefonen6. Die Nutzer zeigen darüber hinaus auch die Bereitschaft, eine Aktion durchzuführen. Eine Studie von Ipsos zeigt, dass 40 Prozent der Nutzer Produkte gekauft haben, nachdem sie sie sich auf YouTube angesehen oder erstmals darauf aufmerksam wurden7. Von 2017 bis 2018 sind in Deutschland die Conversions, die auf YouTube-Ads zurückgeführt werden können, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sogar um 600 Prozent gestiegen8. Mit performance orientierten Anzeigen auf der Plattform können Werbetreibende dieses Potenzial für ihre Marke nutzen.

Grund 3: YouTube hat einen nachweisbaren Sales-Effekt

Untersuchungen des Marktforschungsinstitutes Nielsen haben gezeigt, dass die Webpräsenz auf YouTube konkrete Effekte auf den Abverkauf von Produkten hat. Konsumenten, die über YouTube die Website einer Marke besuchen, geben mehr Geld dort aus als Konsumenten, die über andere Einstiegsseiten kommen. 70 Prozent aller YouTube-Kampagnen haben sich sogar nachweisbar positiv auf Offline-Sales ausgewirkt9.

Performanceorientierte YouTube-Anzeigen mit Erfolg

Zahlreiche Kampagnen zeigen, wie effektive Performance-Kommunikation auf YouTube gelingt.

BAUR nutzt erstmals Videoanzeigen, um Neukunden zu gewinnen

Bayer konnte seinen Cost per Acquisition um 77 Prozent senken

Das Fintech SumUp steigerte seinen Gesamtumsatz um 885 Prozent

Vodafone konnte seinen Cost per Click um 73 Prozent senken

Um das große Performance-Potenzial von YouTube auszuschöpfen, müssen Werbetreibende ein passgenaues Creative entwickeln, das richtige Anzeigenformat nutzen und bei der Ausspielung auf die richtige Zielgruppe sowie die effektivste Gebotsstrategie achten.

Michalina Seekamp

Dr. Michalina Seekamp

Unskippable Labs Lead Germany Google

Quellen (9)

1GfK Crossmedia Link, Deutschland, Juni 2020. Monatliche Reichweite bei Online Bevölkerung 18+ Jahre.

2Google/Euromonitor International, Micro-Moments Survey, USA, Juli 2016, 1.000 Smartphone-Shopper, Fragestellung: What are all of the online sources you have used to look for ideas about what to buy and what device(s) do you typically use?

3Google/Magid Advisors, The Role of Digital Video in People’s Lives, weltweit (AU, BR, CA, DE, FR, IN, JP, KR, UK, US), August 2018, 20.000 allgemeine Internetnutzer im Alter von 18 bis 64 Jahren.

4Google, interne Daten, global, Januar 2015 bis Juni 2018.

5Google/Magid Advisors, The Role of Digital Video in People’s Lives, global (US, CA, BR, UK, DE, FR, JP, IN, KR, AU), August 2018, n = 20.000 allgemeine Internetnutzer, Alter 18–64.

6YouTube, interne Daten, US, Juli 2015 bis Juni 2017, Die Videos zur Überprüfung der Klassifikation basierten auf öffentlichen Daten wie Überschriften, Tags usw. und berücksichtigen möglicherweise nicht jedes dieser auf YouTube verfügbaren Videos .SMX West, 13. März 2018.

7Google/Ipsos, How People Shop with YouTube, Global, Juli 2018, n = 24.017 Internetnutzer, die mindestens einmal im Monat online sind und im vergangenen Jahr einen Einkauf getätigt haben, Alter 18–64.

8Google, interne Daten, global, 1. Juni 2016 bis 1. Mai 2017 vs. 1. Juni 2017 bis 1. Mai 2018.

9Nielsen, Commissioned Matched Panel Analysis, Basis: 47 YouTube-Kampagnen zwischen 2016 und 2017 in neun Ländern, Zählung basierend auf getesteten Strategien mit signifikantem Uplift basierend auf einem einseitigen 90%-Konfidenzintervall.

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