Reichweite – einer der fünf Faktoren bei der digitalen Transformation

Özlem Geyik, Mehmet Çelebi / Januar 2020

Diese Artikelreihe beschäftigt sich mit den fünf Faktoren, die bei der Transformation im digitalen Marketing eine Rolle spielen. Diesmal geht es um Reichweite und darum, die richtige Zielgruppe anzusprechen.

Beim digitalen Marketing dreht sich alles darum, die Botschaft des Unternehmens der richtigen Zielgruppe zu präsentieren. Am besten planen Sie für Ihre Marketingvestitionen ganz konkret, welcher Anteil Ihrer Kunden und potenziellen Kunden angesprochen werden soll. So können Sie nicht nur Ihre Investitionen optimal verwalten, sondern auch die Reichweite Ihres Unternehmens maximieren. Wenn Sie Ihre Medieninvestitionen übersichtlich organisieren, werden Sie von Werbeplattformen wie Google Ads oder der Google Marketing Platform profitieren.Das Thema Reichweite lässt sich in drei wichtige Bereiche gliedern:

1. Planung und Einkauf von Medien zentral verwalten

Wer die Planung und den Einkauf von Medien auf allen Plattformen und Kanälen zentral verwaltet und Interaktionen auf verschiedenen Plattformen nutzt, hat seine gesamte Marketingstrategie immer im Blick. Das gilt auch für die Häufigkeit, Reichweite und Sichtbarkeit von Anzeigen.

Für Unternehmen, die die Planung und den Einkauf für jedes Medium einzeln verwalten, ist der zeitliche Aufwand deutlich höher und es sind mehr Mitarbeiter erforderlich. Unternehmen, die die Planung und den Einkauf von Medien zusammenfassen und gemeinsam verwalten, können ihre Zielgruppen in allen Phasen des Kaufprozesses ansprechen. Dabei setzen sie moderne Ausrichtungsmethoden ein, die ihnen trotz der Vielzahl von Geräten und Inventaren volle Kontrolle beim Medienkauf gibt.

Wenn Preferred Deals und Auktionskampagnen auf verschiedenen Plattformen erworben und verwaltet werden, ist unter Umständen keine gemeinsame Kontrolle der Häufigkeit und keine Reichweitenmessung möglich. Direktbuchungen und Auktionskäufe können jedoch auch gemeinsam auf Demand-Side-Plattformen verwaltet werden, mit denen Programmatic Buying möglich ist. Eine solche Plattform ist Display & Video 360. Ein Unternehmen, das diese Systeme nutzt, kann wichtige Messwerte für Werbung wie Häufigkeit, Reichweite und Sichtbarkeit präzise ermitteln und anschließend das digitale Marketing entsprechend ausrichten.

Eine von Google gemeinsam mit Nielsen durchgeführte Studie zur Konsolidierung von Medien belegt, dass Unternehmen, die gezielt auf zusammengefasste Verwaltung und Programmatic Buying setzen, elf Prozent effizienter sind als Unternehmen, die Kanäle und Plattformen separat organisieren.Mit anderen Worten: Diese Unternehmen erreichen mit demselben Budget elf Prozent mehr einzelne Nutzer.

Programmatisch garantierte Kampagnen sparen im Vergleich zu herkömmlichen Reservierungen Zeit ein: Die Verarbeitungszeit verkürzt sich bei Publishern um 57 Prozent und bei Agenturen um 29 Prozent..

Reichweite – einer der fünf Faktoren bei der digitalen Transformation

2. Alle Marketingkanäle effektiv nutzen

Sie können die Reichweite und die Darstellung Ihrer digitalen Anzeigen optimieren, wenn Sie während des gesamten Kaufprozesses alle Marketingkanäle, Geräte, Anzeigentypen und Anzeigeninventare verwenden, die für Ihre Marke relevant sind.

Ein Unternehmen, das seine Display- und Videoanzeigen beispielsweise nur auf Desktop ausrichtet, Anzeigen nur für Markensuchvorgänge platziert, stößt unter Umständen auf verschiedene Probleme und tut sich schwer, potenzielle Kunden anzusprechen und seine Geschäftsziele zu erreichen. Wie verhält es sich aber bei einem Unternehmen, das seine Display- und Videoanzeigen sowohl auf Desktop- als auch auf Mobilgeräte sowie andere Geräte wie Tablets oder Smart-TVs ausrichtet? Das seine Anzeigen auch für möglicherweise getrennt voneinander erfolgende Suchvorgänge in allen Phasen des Kaufprozesses platziert? Das sich effektiv auf alle Marketingkanäle konzentriert und einem wohldurchdachten Zeitplan folgt? Die Antwort liegt auf der Hand: Einem solchen Unternehmen gelingt es viel leichter, nicht nur die richtigen Kunden, sondern auch seine Geschäftsziele zu erreichen.

Sie sollten in jeder Phase des Kaufprozesses versuchen, alle Marketingkanäle, Geräte, Anzeigentypen und Anzeigeninventare zu nutzen.

Werbetreibende können ihre Reichweite erhöhen, wenn sie in Google Ads dynamische Suchanzeigen verwenden. So schließen sie mögliche Keyword-Lücken in ihren Kampagnen und steigern ihren Website-Traffic, indem sie zahlreiche zusätzliche verwandte Suchvorgänge abdecken. Unternehmen mit Ladengeschäften, die sich mehr Besucher wünschen, können auch auf lokale Kampagnen setzen und ihre Reichweite in der Google-Suche, im Google Displaynetzwerk, auf Google Maps sowie auf YouTube erhöhen.

Im Bereich der programmatischen Displayanzeigen sind native Anzeigen eines der besten und mittlerweile beliebtesten Formate, da sich mit ihnen die Mediastrategie optimieren und differenzieren lässt. Dieses neue Anzeigenformat ermöglicht es Unternehmen, die Effektivität ihrer Werbung zu verbessern. Diese Anzeigen sind mit unterschiedlichsten Seiteninhalten kompatibel und passen sich auch an die generelle Qualität der Websiteprogrammierung an, was beides die nutzerfreundliche Präsentation der Werbung erhöht.

3. Qualitätskontrolle beim Mediaeinkauf gewährleisten

Wenn Sie die Systeme, die optimale Transparenz gewährleisten, in allen Kanälen für Mediaeinkäufe und Medien verwenden und Qualitätskontrolle mit den richtigen Tools für Ihre Anzeigen-Placements gewährleisten, können Sie Ihre Reichweite effektiv erhöhen.

Bei einem Werbetreibenden, der beispielsweise nicht prüft, in welchen Inventaren Anzeigen ausgeliefert werden, und der in dieser Hinsicht nur die Standardversionen von Anzeigenplattformen verwendet, gibt es also genügend Luft nach oben in Sachen Medienqualitätskontrolle. Auf der anderen Seite zeichnen sich Unternehmen mit einer überzeugenden Medienqualitätskontrolle dadurch aus, dass sie mit Publishern über Transparenz sprechen und aktiv verfolgen, auf welchen Websites und in welchen Inhalten oder Formaten ihre Anzeigen ausgeliefert werden. Der Inventareinkauf über Demand-Side-Plattformen und die Nutzung von Filtern mit Vorabgeboten (Standortfilter, Markeneignung) von spezialisierten Drittanbietern sind hierfür ein Beispiel. Außerdem haben Unternehmen, die solche Technologien nutzen, die Möglichkeit, detaillierte Berichte darüber abzurufen, in welchen Kategorien und in welchem Ausmaß ihre Werbung nach der Veröffentlichung der Anzeigen präsentiert wurde.

Ein Unternehmen, das den Anzeigeneinkauf mit den erwähnten modernen Technologien optimiert und mit fortschrittlichen Methoden die Qualität auf allen Werbekanälen überwacht, kann seine Reichweite ganz gezielt und effektiv erhöhen.

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